Mit einem zweisprachigen Gottesdienst, einem Umzug durch das Dorf und schließlich einem bunten Programm im Festzelt beging am vergangenen Wochenende die Tanzgruppe „Wal-Nak. Schulenburger und Nakeler Freunde“ ihr 25jähriges Bestehen. Neben den Jubilaren selbst, sind auch ihre Partnergruppen aufgetreten.

 

 

Zunächst standen aber Gratulationen an, sowohl von Vertretern der Oppelner SKGD als auch der Gemeinde Tarnau und dabei konnten nicht nur die beiden heutigen Leiterinnen Elisabeth Kampa und Zuzanna Szczepańska Glückwünsche entgegennehmen. Im Mittelpunkt standen auch die Gründer der Tanzgruppe – das Ehepaar Waltraud und Oswald Salla sowie Krystyna Passon. Obwohl sie vor drei Jahren die Leitung abgegeben haben, schlägt das Herz der Sallas und Frau Passons immer noch für „Wal-Nak“. „Die jungen Damen, die heute die Chefinnen sind, suchen immer noch bei uns Rat und wir unterstützen sie, wo wir nur können. Das ist selbstverständlich“, sagt Oswald Salla und betont, er hätte nie bereut sich so für diese Gruppe engagiert zu haben. „Die Gründung vor 25 Jahren war eine gute Arbeit und es war nötig in unserer Gemeinde, dass eine solche Kulturgruppe des DFKs entsteht“, sagt Oswald Salla.

Nun feierten die Tänzerinnen und Tänzer zusammen mit ihren Partnergruppen aus Dyloken (Dialog), Rosmierz (Silesia) und Herzoglich Sowade (Lenszczok) das Jubiläum. Doch man will sich deswegen keineswegs ausruhen, sagt Elisabeth Kampa: „In diesem Jahr geht es noch zusammen mit der Gruppe Dialog und Silesia zur Europeade in Turku (Finnland), es stehen auch Partneraustausche mit unseren Freunden aus Deutschland an. Wir haben also noch vieles vor.“

Und auch mit dem Jubiläum in Raschau ist das feiern nicht zu Ende. Denn „Wal-Nak“ wird seinen Geburtstag nochmals im Oktober in der Krappitzer Sporthalle nachfeiern. „Und dazu laden wir alle schon heute herzlich ein“, freut sich Elisabeth Kampa.

Rudolf Urban