Seit 25 Jahren fahren die Kinder aus der deutschen Minderheit, vor allem aus Oberschlesien, zu Kinderfreizeiten nach Thüringen
Quelle: Doris Gorgosch

Ein kleines Jubiläum feiern dieses Jahr der Bund der Vertriebenen (BdV), Landesverband Thüringen, und die Deutsche Minderheit aus Oberschlesien. Seit 25 Jahren lädt der BdV nämlich schon Kinder und Jugendliche in der Sommerzeit nach Thüringen zu Kinderfreizeiten ein.

 

So lange besteht auch die Partnerschaft zwischen den Verband deutscher Gesellschaften (VdG) und dem BdV aus Thüringen. „Die Zusammenarbeit war besonders in den 90ger-Jahren sehr belebt. Der BdV hat Seminare für Lehrer veranstaltet, Lehrern aus Oberschlesien Fortbildungen angeboten und eben die Kinderfreizeiten jedes Jahr organisiert”, erinnert sich Monika Wittek, Kulturspezialistin im VdG. In den ersten Jahren war der VdG für die Anmeldung der Teilnehmer und Betreuer verantwortlich. „Jetzt hat diese Aufgabe der DFK Ratibor übernommen von dem auch Mitarbeiter nach Thüringen mit der Gruppe fahren”, erklärt Monika Wittek. Vor Ort wartet auf die Jugendlichen ein buntes Programm mit Ausflügen und Integrationstreffen. In Thüringen verbringen die Kinder aus der deutschen Minderheit eine Woche. Mit von der Partie sind auch Kinder aus dem Norden. „Zweimal waren bei uns auch Jugendliche aus Thüringen in Wildgrund zu Kinderfreizeiten und wir haben auch fünf Jahre lang Seniorenausflüge nach Deutschland organisiert”, sagt Monika Wittek und lobt die deutsche Seite: „Es sind 25 Jahre fruchtbarer und vor allem ununterbrochener Zusammenarbeit, vor allem dank dem großen Engagement der Mitglieder des BdV Landesverband Thüringen.”

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