Gruppenfoto nach dem Hauptgottesdienst

Am vierten Juliwochenende fand die traditionelle Wallfahrt der Oberschlesier zu Ehren der Mutter Mariens nach Altötting (Oberbayern) statt. Bischof Andrzej Czaja (Oppeln) mahnte in seiner Predigt zur Demut an und warnte vor übertriebenen Materialismus. Die Organisatoren der Wallfahrt zogen eine überaus positive Bilanz.

 

Die traditionelle Wallfahrt der Oberschlesier zu Unserer Lieben Frau nach Altötting begann am 22. Juli mit dem Abendgottesdienst in der Sankt-Anna-Basilika. Dieser Gottesdienst fand zu Ehren des Geistlichen Rats Pfarrer Raimund Schrott aus Nördlingen (geb. in Hindenburg O/S), anlässlich seines 60. Priesterjubiläums statt. Eine festliche Ansprache hielt Bischof Emeritus Walter Mixa (Augsburg), der mittels zahlreicher anschaulicher Vergleiche und Bilder den Lebensweg von Pfarrer Schrot zeichnete. Im Anschluss an den Gottesdienst formte sich eine Lichterprozession zur Gnadenapelle der Schwarzen Muttergottes.

 

Den festlichen Hauptgottesdienst leitete der Oppelner Bischof Andrzej Czaja in Konzelebration mit Bischof Walter Mixa, Pfarrer Raimund Schrott und weiteren Brüdern im priesterlichen Amt. In seiner Predigt bekräftigte Bischof Czaja die Wichtigkeit des Glaubens im Alltag und warnte vor übertriebenen Materialismus in heutiger Zeit, dem auf allen Ebenen des Lebens überwuchernden Zeitgeist. Czaja zeigte sich erfreut über die engen Verbindungen und Zusammenarbeit der Oberschleier in der alten Heimat und in Deutschland.

 

Der Mitorganisator der Wallfahrt Damian Schwider (Landesvorsitzender der LdO Bayern) zeigte sich hoch erfreut über die Resonanz: “Heuer war die Anzahl der Pilger wieder einmal höher als im Vorjahr. Zahlreiche Trachtengruppen, Fahnenträger und Männer in Bergmannsuniformen sorgten für ein buntes Bild. Besonders erfreulich ist, dass der Zuspruch der jüngeren Generationen anwächst.”

 

Johannes Rasim