Während der Sommerakademie 2016 kann man auch die deutsche Hauptstadt erkunden. Foto: R.Urban

Während der Sommerakademie 2016 kann man auch die deutsche Hauptstadt erkunden. Foto: R.Urban

Deutsche Siedlungsgeschichte, Literatur und Kultur in Mittel-, Ost- und Südosteuropa – das ist das Motto der diesjährigen Sommerakademie, zu der vom 21. bis 26. August in Berlin Studenten aller Fachrichtungen eingeladen sind. Wer teilnehmen möchte, sollte sich beeilen, denn es gibt nur 20 Plätze.

 

Um einen dieser Plätze nach Berlin zu ergattern, muss man sich bis zum 8. Juni bewerben, und zwar mit einem einseitigen Exposé. “Dieses sollte neben persönlichen Angaben auch eine Kurzpräsentation zum Thema der Akademie enthalten”, sagt Dr. Ingeborg Szöllösi von der Deutschen Gesellschaft, dem Organisator der Akademie. Jede Bewerbung wird dann von einer Fachjury bewertet, die schließlich die Teilnehmer wählt.

 

In Berlin angekommen erwartet die Jugendlichen ein vielseitiges Programm. “Es wird wissenschaftliche Referate und Diskussionen, aber auch praktische Workshops und Besuche in Stiftungen und Forschungsinstituten geben”, sagt Szöllösi. So werden die Teilnehmer u.a. mehr zur Siedlungsgeschichte in Russland und dem Karpatenraum erfahren, andererseits wird auch über die Medien und Musiker deutscher Herkunft in Osteuropa diskutiert. Seine Pforten öffnet für die Jugendlichen auch die Konrad-Adenauer-Stiftung und das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung.

 

Aufgabe der Teilnehmer der Sommerakademie ist es dann, bis Ende Oktober einen max. zehnseitigen Essay zum Thema der diesjährigen Akademie zu schreiben. Alle Beiträge werden in einer Publikation zusammengefasst, die von der Deutschen Gesellschaft herausgegeben wird.

 

Weitere Informationen zur Sommerakademie 2016 gibt es auf der Internetseite: www.deutsch-gesellschaft-ev.de.

 

Rudolf Urban