In Polen sammelten Jugendliche aus Frankreich, Deutschland und Polen Wissen über verschiedene Minderheiten in Europa. Eine Woche lang arbeiteten die Schüler des Berufskollegs in Essen, des 10 Lyzeum in Kattowitz und des Luis Blaringhem Lyzeums in Béthune an dem thema.

„Innerhalb der ersten Tage haben wir versucht erstmal miteinander zu kommunizieren. Mimik Gästik und der Sprachenmix“-lacht die 19-Jährige Hanna Kruse aus Botropp.

 

 

 

Außer Projektunterrichtt standen auf dem Programmplan auch Ausflüge nach Gleiwitz und Krakau. In Krakau lernten die Jugendlichen zuerst die Jüdische Minderheit kennen, wo sie Erfahren haben womit sich die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Juden in Polen beschäftigt.

 

 

 

 

Als zweite Insitution in der Hauptstadt Kleinpolens lernten sie das Goethe Institut Krakau kennen. Hier haben sie erfahren was für Projekte der deutschen Minderheit im Süden Polens (u.a. die Miro Deutsche Fußballschule, Sommercamp, Schulungen für Deutschlehrer) das Goetheinstitut unterstützt. Eingeladen wurde auch eine Vertreterin der Deutschen Minderheit aus Oppeln um aus eigener Erfahrung zu erzählen wie es ist der Deutschen Minderheit in Polen zugehörig sein, auch die Geschichte von Flucht und Vertreibung wurden angesprochen.

 

 

Der Workshop in Polen ist der dritte in Folge, vorher trafen sich die Jugendlichen in Berlin und Rouen. Agnieszka Szczerba aus Kattowitz unterstreicht „Bei diesen Austauschen lernen wir nicht nur das, was im Programm steht. Voneinander erfahren wir mehr über die Kultur und Traditionen in den beiden anderen Ländern, also lernen wir doppelt“, so die 17 Jährige. „Zu Hause und in der Schule wurde ich sehr Patriotisch erzogen, und mit einem Deutschen hatte ich infolge dessen pejorative Assoziationen. Nach dem Austausch habe ich weniger Vorurteile, die Jugendlichen aus Dutschland die ich kennengelernt habe sind genau so wie wir, sie tragen keine Schuld an unserer Geschichte“ zieht die ersten Schlüsse Agnieszka.

 

 

Manuela Leibig