Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Saturday, June 19, 2021

manuela

„Der Krieg und die Kunst“ in Friedersdorf

Ein Besuch im Heimatmuseum „Farska Stodoła“ lohnt sich jetzt noch mehr als sonst. In Friedersdorf wurde vor kurzem eine neue Ausstellung mit dem Titel „Der Krieg und die Kunst”  eröffnet. 

 

 

Der in Oberglogau  geborene Max Rauer-Pollak malte die in Friedersdorf ausgestellten Aquarellen 1942-1943 an der Ostfront. Zu betonen ist, dass auf den Porträts nur zwei deutsche Soldaten zu sehen sind, die restlichen Bilder zeigen einheimische: Russen und Mongolen. Auch ein Ort in Oberglogau ist auf einem der gut erhaltenen Bilder zu sehen. Eine Cousine von der Betreuerin des Heimatmuseums Róża Zgorzelska erbte die Bilder:

 

Die Aquarellen wurden an der Ostfront gemalt. Foto: M. Leibig
Die Aquarellen von Max Rauer-Pollak wurden an der Ostfront gemalt. Foto: M. Leibig

 

“Im März diesen Jahres war ich bei ihr zu Besuch, sie hat mir diese Bider gezeigt. Und sie sah, dass mich dieses Thema sehr interessiert, und da hat sie beschlossen, dass sie mir die Bilder schenkt, und ich werde hier in Friedersdorf eine Ausstellung von den Bildern machen. Damit auch die Leute in unserer Umgebung, in unserer Gemeinde, in Oberglogau darauf stolz sein können, dass ein guter Maler – denn dass sind wirklich gute Bilder – dass ein guter Maler aus Oberglogau stammt und wir wussten nichts darüber, deswegen freut mich dass sie mir die Bilder geschenkt hat”.

 

Max Rauer-Pollak war vom Beruf kein Maler, er studierte in Breslau Theologie. Nach dem Krieg flüchtete er nach Wiesbaden, wo er für die US-Armee als Zeichner von Plakaten, Comics und Büchern gearbeitet hat. Im Alter von 69 Jahren heiratet Max Rauer-Pollak die ebenfalls aus Oberglogau geflüchtete Gertruda Schneider.

 

 

Die Geschichte der Bilder von Max Rauer-Pollak ist noch nicht ganzheitlich erkundet:

 

 

 

Die Ausstellung „Der Krieg und die Kunst”  mit den Bildern von Max Rauer-Pollak werden bis Ende November im ersten Stock des Heimatmuseums in Freiedersdorf zu bewundern sein.

 

 

Da das Museum in Friedersdorf ehrenamtlich geführt wird, werden alle Besucher um früheren Kontakt mit Frau Róża Zgorzelska gebeten, die Nummer ist 668 290 809

 

 

Manuela Leibig

 

Rowerem po byłym poligonie

Das Museum in Lamsdorf lädt zum Fahrradausflug ein. Foto: M. Leibig
Das Museum in Lamsdorf lädt zum Fahrradausflug ein. Foto: M. Leibig

W ramach Europejskich Dni Dziedzictwa Muzeum w Łambinowicach zaprasza 28.09.2016 (środa) na wyprawę rowerową szlakiem trudno dostępnych miejsc, które świadczą o przeszłości tego terenu. 

 

Pasjonat historii Mariusz Woźniak  pokaże pozostałości obiektów poligonowych oraz obozowych, głównie z lat II wojny światowej. Początek spotkania o 15:30 w budynku Centralnego Muzeum Jeńców Wojennych (CMJW) w Łambinowicach przy ulicy Muzealnej 4, natomiast koniec spotkania planowany jest na 18:30.

W tym dniu można bezpłatnie wypożyczyć rower z wypożyczalni przy Muzeum.

 

Zainteresowane osoby proszone są o kontakt z sekretariatem CMJW pod nr. tel.: 77 4 343 475  do 20.09.2016 (wtorek).

 

14408940_1105881022783122_1586868144_n

 

14429481_1105880876116470_652886272_n

14397996_1105880522783172_1133027749_n

ML

Stadt der Kinder

Die Kinderspielstadt in Raschau versammelte 140 Kinder aus Polen und Deutschland, die für eine Woche in die Rollen der Erwachsenen geschlüpft sind.

Seit März liefen die Planungen für die Kinderspielstadt „Mini Miasto – Klein Raschau“, in die auch Kinder aus der Vereinsschule Pro Liberis Silesiae involviert waren. Koordinatorin des Projektes Sabina Prokop erinnert sich: „Die Kinder evaluierten die letztjährige Veranstaltung und haben sich überlegt, welche Workshops sie dieses Jahr haben möchten. Sie waren dabei sehr kreativ.“
Roland Schmidt, der Leiter der Sprachabteilung im Goethe-Institut Krakau hat sich vorgenommen, die Initiative jedes Jahr zu besuchen: „Ich sehe an den Gesichtern der Kinder, dass sie gerne mitmachen. Es geht hier nicht nur um Spaß, sie lernen auch wie man miteinander umgeht, und sprechen dabei Deutsch. Ich bin tief beeindruckt, wie selbstständig die Kinder arbeiten.“ Das Projekt wurde vom Institut für Auslandsbeziehungen gefördert.
Am Freitag, den 08.07.2016 um 15:00 Uhr öffnen die Kinder in Mini Miasto – Klein Raschau das Tor in Ihre Welt. Alle Interessierten sind eingeladen, sich die von Kindern geschaffene Welt anzusehen.
Mehr zu diesem Projekt lesen Sie im Wochenblatt vom 08.07.2016.
 
20160704_140754
20160704_143821
20160704_143834
20160704_134813
20160704_143813
20160704_143643
20160704_143636
20160704_142534
20160704_141557
DSCF3068
20160704_134847Manuela Leibig,  Katarzyna Makusz

“Drach” in deutscher Sprache erschienen

DSCF3630

„Drach“ – so heißt das 2014 erschienene Buch des schlesischen Schriftstellers Szczepan Twardoch.

 

Die Handlung spielt in der Gegend von Gleiwitz. Es fängt mit traditionellem Schweineschlachten an. Das Buch ist in Polnischer Sprache geschrieben, doch es ist gespickt mit dem schlesischen Dialekt und deutschen Sätzen. Dies zeigt die unterschiedlichen Einflüsse und Identitäten Oberschlesiens.

Nicht allein die Mischung der Sprache verdeutlicht, dass die Bewohner Oberschlesiens keine eindeutige Identität haben. Die Handlung des Buches beschreibt den Zeitraum von vor dem Ersten Weltkrieg bis zur Gegenwart. Dem Leser wird dies auf unkonventionelle Weise dargestellt.

 

DSCF3565

Szczepan Twardoch signiert sein Buch "Drach" Foto: Manuela Leibig
Szczepan Twardoch signiert sein Buch “Drach”
Foto: Manuela Leibig

 

Vor genau einem Jahr war Szepan Twardoch in der Stadtbibliothek in Oppeln bei einer Autorenlesung. Wir befragten die Teilnehmer dieser Lesung, was Sie von dem Buch halten:

 

 

Nun ist die deutsche Fassung von „Drach“ auf dem Markt erschienen.

Manuela Leibig

Neue Internetseite der SKGD

Die Sozial – Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien präsentierte heute bei einer Pressekonferrenz im Konferrenzraum der SKGD die neue Internetseite. Diese ist komplett zweisprachig und beinhaltet viele Neuheiten. Die Arbeten am Erbau liefen ab Juni 2015.

 

 

 

Während der Präsentation wurden die verschiedenen Möglichkeiten und Inhalte der Internetseite vorgestellt. Nun sind z.B. Informationen über Messen und Andachten in Deutscher Sprache leichter zu finden. Auf der Internetseite www.skgd.pl können junge Menschen nachlesen wo man sich für ein Stipendium bewerben kann oder wie die Zusammenarbeit der Deustchen Minderheit mit lokalen Kommunen oder der Wirtschaft aussieht. Doch die wichtigste Neuheit ist, dass die DFK Mitglieder die Seite mitgestalten können, sagt die Präessesprecherin der SKGD Joanna Hassa.

Auch die Internetseite der Miro Deutschen Fußballschulen wurde neu gestaltet. Hier ihat unter anderem jede Filiale der Fußballschule ihren eigenen Trainingsplan.

Manuela Leibig

 

 

20160322_123818 20160322_125123

Fotos: Marie Baumgarten

 

Jumping-Aktion: Nur noch wenige Plätze frei!

AUDIO ->

 

Wohltätiges Jumping für die Aktion „Großes Schlittern”/ „Jump dich auf’s Eis”!

 

Trampolin

Foto: BJDM

 

Probiere die neue und populäre Sportaktivität aus und hilf dem kranken 9-jährigen Jerzy und den Kindern aus den Kinderheimen der Region Oppeln bei der letzten Aktion vor dem „Großen Schlittern”.Read More …

BJDM Bastelt

Der Bund der Jugend der Deustchen Minderheit feierte eine Weihnachtsfeier. Doch vorher wurde gebastelt was das Zeug hällt.
DSCF1671
Musterhäuschen und…
DSCF1669
… das Rohmaterial
Der BDJM bastelt in der Adventszeit Weihnachtsdekorationen. Jedes Jahr lassen sich die Jugendlichen was anderes einfallen, und dieses Mal wurde es äußerst klebrig, aber auch lecker. Aus Lebkuchen wurden Häuschen gebastelt und mit Zuckerguss die Verziehungen angeklebt. Patryk Szywalski aus Dobrau freut sich dass er ein Kunstwerk geschaffen hat, welches man immer noch essen kann.  “Über 8 Kilo Puderzucker haben wir für den Zuckerguss verbraucht”- sagt Karolina Jasik, die Leiterin des Bastelworkshops. Nach dem die Kunstwerke aus Lebkuchen fertig waren, setzten sich die Teilnehmer des Workshops an einem großen Tisch, wo sie sich bei deutschen Weihnachtsliedern an das vergangene Jahr erinnerten.
DSCF1681 DSCF1685 DSCF1701 DSCF1712Manuela Leibig