Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

Monday, September 20, 2021

Rudolf Urban

Weniger Mittel für Kultur- und Bildungsarbeit

Gestern (18.02) kamen Vertreter des Auswärtigen Amtes, der deutschen Mittlerorganisationen und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) zu einem Planungstreffen für das aktuelle Jahr zusammen. Das Ergebnis ist für die deutschen Volksgruppen ernüchternd, denn sie müssen mit einer geringeren Förderung um rund 18% rechnen.

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Wir warten auf einen guten Ausgang

Nicht Rafał Bartek, der Chef der Deutschen Minderheit in der Oppelner Region und zugleich Vorsitzender des Regionalparlaments (Sejmik), sondern aller Wahrscheinlichkeit nach Zuzanna Donath-Kasiura übernimmt den von Dr. Roman Kolek frei gemachten Posten des Vizemarschalls der Oppelner Woiwodschaft. Vorher hieß es, das Amt übernehme eben Rafał Bartek, doch die Juristen des Marschallamtes haben diese Möglichkeit ausgeschlossen.

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Schöne Erinnerungen, Trauer, Angst und Wut – Todestag von Dieter Przewdzing

Morgen (18. Februar) jährt sich der tragische Tod des Deschowitzer Bürgermeisters Dieter Przewdzing, der 2014 in seinem eigenen Haus in Krempa bei Deschowitz ermordet wurde, zum siebten Mal. Die noch immer unbekannten Täter durchschnitten ihm mit einem scharfen Werkzeug die Kehle. Am Tag seines Todes war Dieter Przewdzing, der 40 Jahre lang die Gemeinde regiert hatte, mit der Organisation der Feier zu seinem 70. Geburtstag beschäftigt, die am 24. Februar 2014 stattfinden sollte.

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Koschneider und Koschneiderei. Erinnern an Menschen und Orte

Seit mindestens einem Jahrzehnt gibt es ein wachsendes Interesse an den Koschneidern und der Koschneiderei, sowohl von polnischer als auch von deutscher Seite. Viele Informationen über diese Gruppe sind im Internet und in zahlreichen Publikationen zu finden. Immer öfter werden die Koschneider und ihre Geschichte von Historikern, Ethnologen und eben auch von Soziologen (neu) untersucht. Tagungen und Symposien werden ihnen gewidmet. Immer mehr Menschen, die auch ihre familiären Wurzeln entdecken, sind von der einzigartigen Geschichte dieser Gemeinschaft und dieses Landes fasziniert. Wer genau waren die Koschneider und wo haben sie gelebt?

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Medien protestieren

Anfang Februar wurde eine Gesetzesvorlage der Regierung veröffentlicht, die auf Herausgeber von Medien eine neue Steuer auf Werbung auferlegt. Die Medien protestieren stark, die Regierung verteidigt die Vorlage und meint, ähnliche Lösungen funktionieren in vielen Ländern der Welt.

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“Wir sind doch hier zuhause”

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Janusz Kowalski, Abgeordneter der Partei Solidarisches Polen seine Anfrage an den Infrastrukturminister, in der er die Demontage zweisprachiger Ortsnamenschilder auf den Bahnstationen in Chronstau und Dembiohammer fordert (Lesen Sie mehr dazu HIER). Diese seien seiner Meinung nach illegal aufgestellt worden. Alles wurde rechtens gemacht, entgegente ihm der Chef der deutschen Minderheit in Oppeln Rafał Bartek und verwies auf einen langen Briefwechsel mit dem für Minderheiten zuständigen Innenministerium. Am Ende stand fest, das Minderheitengesetz und die zweisprachigen Schilder können überall da angewendet werden, wo der jeweilige Ortsname vorkommt.

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Illegale Schilder?

Schilder mit zweisprachigen deutsch-polnischen Ortsbezeichnungen stehen an den Einfahrten zu mehreren Gemeinden in der Oppelner Region sowie in einigen Orten der schlesischen Woiwodschaft. In der Gemeinde Chronstau sind sie auch an den Bahnstationen sichtbar. Für Janusz Kowalski, Abgeordneter der Regierungspartei und Vizeminister der Staatsaktiva, sind gerade sie ein Dorn im Auge.

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Die Jugend: Was wird nun aus ihr? Gegenwart und Zukunft

Die Mitglieder der deutschen Minderheit in Polen sind überwiegend ältere Menschen. Personen mittleren Alters nehmen nur selten aktiv am Leben der Organisation teil. Der Mangel an Menschen mittleren Alters resultiert in einer sogenannten „Generationenlücke“. Die Zukunft der deutschen Minderheit liegt in den jungen Menschen, von denen es in den Organisationen aber nicht sehr viele gibt. Die wichtigste gesellschaftliche Rolle, die junge Menschen jetzt und in Zukunft spielen müssen, ist die Fortsetzung der Minderheitenbewegung und der Brückenschlag zwischen der polnischen und der deutschen Nation.

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