Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, September 20, 2021

Rudolf Urban

Auf nach Guttstadt

In der Urlaubszeit reist man oft in entfernte exotische Länder, wo man sich für mehr oder weniger bekannte Sehenswürdigkeiten bzw. schöne Landschaften begeistert. Es zeigt sich aber auch nicht selten, dass man nach der Redensart “Fremdes lobt ihr und schätzt das Eigene nicht” das Kulturerbe in der direkten Nähe nicht kennt.

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Schicksal der Zivilbevölkerung nicht Vergessen

Vor einem Jahr gedachte der Verband deutscher Gesellschaften zum ersten Mal mit einer offiziellen Feierlichkeit der Opfer des Lagers Potulitz bei Nakel an der Netze. Damals wurde gesagt, an diesem Ort wolle man nun jedes Jahr zusammenkommen und für die Opfer beten. Am 27. August haben Vertreter der deutschen Minderheit dieses Versprechen eingelöst.

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Proskauer Echo ist wie Wein

Bei der zweiten Auflage des Wettbewerbs „Künstler der deutschen Minderheit“ erwies sich das „Proskauer Echo“ in der Kategorie der Duette als konkurrenzlos, was beweist, dass die Zahl der Fans dieses charismatischen Ensembles nicht abnimmt, sondern im Gegenteil steigt. Sympathisanten des „Proskauer Echo“ glauben, dass es mit ihrer geliebten Gruppe ist wie mit Wein: je älter, desto besser. Und da lohnt es sich ja auch herauszufinden, welche Pläne das „Proskauer Echo“ für die nächste Zukunft hat. In einem Gespräch mit Krzysztof Świerc sprachen Texterin Klaudia Lakwa und Frontmann Henryk Lakwa darüber.

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Zeitgemäße Fragen zu Residenzärzten

„In der COVID-19-Pandemie ist der Zustand des polnischen Gesundheitswesens eines der wichtigsten Themen. Eine wirksame Bewältigung der Herausforderungen einer Pandemie und ihrer Auswirkungen ist nur möglich, wenn ein Land über ein starkes Gesundheitssystem verfügt, das auf soliden Grundlagen beruht. Eine zentrale Frage ist daher der Stand des polnischen medizinischen Personals. In diesem Zusammenhang ist es notwendig, bei der Überprüfung des Gesundheitswesens, fast 1,5 Jahre nach Beginn der Pandemie, erneut auf die Frage der Residenzärzte zurückzukommen“, heißt es unter anderem in einer Interpellation des Abgeordneten der deutschen Minderheit, Ryszard Galla.

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Endlich wieder gemeinsam im Freien toben

Seit Jahren ist die zweiwöchige Werkstatt für Kinder der deutschen Minderheit, die traditionell in Osterode stattfindet, ein fester Termin im Kalender der Organisationen der deutschen Minderheit in Ermland und Masuren. In diesem Jahr fand sie vom 24. Juli bis zum 6. August statt und bot 18 Kindern ein reichhaltiges Programm, Spaß und Begegnungen mit Altersgenossen.

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„Rosensommer“ im Norden

Zum 16. Mal fand am 21. August in Köslin die „Begegnung der Kulturen“ statt, bei der Ensembles verschiedener nationaler und ethnischer Minderheiten zu hören und zu sehen waren. Die deutsche Volksgruppe war in diesem Jahr durch die Gruppe „Rosensommer“ aus Schelitz in der Gemeinde Zülz vertreten.

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Deutsche Minderheiten im Wahlkampf

Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten organisierte vor der bevorstehenden Bundestagswahl die Diskussionsrunden „BundesTalk“, um über die deutsche Politik gegenüber den deutschen Volksgruppen im Ausland zu sprechen.

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Lehndorff-Medaille vergeben

Das Schloss Steinort ist ein besonderer Ort in Masuren: Es steht für die lange Geschichte der ostpreußischen Adelsfamilie von Lehndorff, war Zeuge des Widerstandes gegen Hitler, diente aber zugleich prominenten Nazis als Herberge und war lange Jahre Sitz einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. Als jetziges Kulturzentrum der Region war es am 18. August Ort des Kultursommers des Deutschen Generalkonsulates Danzig.

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