Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Saturday, June 19, 2021

Rudolf Urban

VdG-Resolution wartet auf Realisierung

Die Frage des einseitigen Gedenkens anlässlich des bevorstehenden 100. Jahrestages des Dritten Schlesischen Aufstandes wurde vor wenigen Tagen vom Verband deutscher Gesellschaften in Polen aufgegriffen, der bereits zu Beginn des dreijährigen Gedenkens an die Aufstände im Jahr 2019 eine Resolution verabschiedet hat.

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Gedenktafel – aus heiterem Himmel…

Der Bürgermeister von Oberglogau, Piotr Bujak, wollte mit einer Gedenktafel am Denkmal auf dem Plac Wolności an die polnischen Patrioten anlässlich des 100. Jahrestages des Dritten Schlesischen Aufstandes erinnern. Der Stadtrat widersprach, nicht nur weil es sich um ein einseitiges Gedenken handelte, sondern auch wegen der Form des Versuchs, den entsprechenden Beschluss „durchzudrücken“.

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Warum sollten wir also nicht Vornamen wie Władysław oder Mieczysław geben?

Bereits 1930 fragte der Bund zur Verteidigung der westlichen Grenzgebiete (ZOKZ) wie in der Überschrift rhetorisch nach den Zielen und Prinzipien der polnischen Nationalpolitik in Oberschlesien. Mit einer ordentlichen Presserecherche und einer anderen Namensgebung könnte man diesen Ruf wahrscheinlich auch in Deutsch-Oberschlesien finden, denn die 1930er Jahre waren eine Zeit, in der beide Nationalstaaten eine weitere Kampagne zur „Wiederherstellung“ des ursprünglichen Zustands des Gebiets führten. In der Regel geschah dies durch die Beseitigung von als fremd empfundenen kulturellen Überresten und die Anpassung von Zwischenformen an einen als eigen empfundenen Zustand. Diese symmetrische Periode der Namensgebung wurde bald von einer Periode der einseitigen Dominanz abgelöst. Zuerst – während des Krieges – einer deutschen und nach dessen Ende einer polnischen.

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Bürgermeister sein ist ein Dienst – Zum Tod Artur Tomalas

Am vergangenen Donnerstag fand die Beerdigung Artur Tomalas, des Bürgermeisters von Landsberg statt, der seit einigen Wochen gegen das Coronavirus ankämpfte. Bewohner der Gemeinde und Mitglieder der deutschen Minderheit, der er angehörte, unterstreichen sein Engagement und die Leidenschaft, mit der er sein Amt erfüllte.

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Denkmal nur für die eine Seite des Konfliktes

Oppelns Stadträte haben bei der letzten Sitzung entschieden ein Denkmal für die Schlesischen Aufständischen zu errichten. Die Oppelner Deutsche Minderheit sieht diese Initiative kritisch und betont in ihrer Stellungnahme, dass 100 Jahre nach den damaligen Ereignissen der Opfer beider Seiten des Konflikten gedacht werden sollte.

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Du zählst! – Ansprache von Bernard Gaida zur Volkszählung 2021 (+Video)

Einen Tag vor dem Beginn der Volkszählung in Polen, bei der auch nach der Nationalität und der zuhause gesprochenen Sprache gefragt wird, wendet sich der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften in Polen Bernard Gaida mit einem Appell an alle in Polen lebenden Deutschen.

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Minderheiten werfen die Flinte nicht ins Korn

Der Bürgerausschuss der Europäischen Bürgerinitiative “Minority SafePack” fordert das Gericht der Europäischen Union auf, die Entscheidung der Kommission zur Initiative für nichtig zu erklären. Gleichzeitig nahm der Sejmik der Woiwodschaft Oppeln einen Appell an die Europäische Kommission an mit einer Unterstützung der MSPI.

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