Das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit engagiert sich sehr stark für die Entwicklung der Zweisprachigkeit in der deutschen Minderheit. Die Kampagne „Bilingua – Einfach mit deutsch“ soll den Eltern dabei helfen. Neben dem Kindermagazin „Keks“ entstand jetzt auch die Jugendzeitung „BÄM!“

 

Auch im Urlaub ist Jugendzeitung „BÄM!“ eine tolle Lektüre.
Foto: A. Polański

 

 

Das Bilingua-Team merkte schnell, dass zwischen „Keks“ und „Antidotum“ etwas fehlt. Es kam die Idee, etwas für die 13 bis 15-Jährigen zu schaffen. Lucjan Dzumla, Geschäftsführer des HDPZ, erklärte, wie es dazu kam. „Wir merkten, dass es in der Minderheit kein großes Angebot an Projekten sowie an Lesematerial für diese Altersgruppe gibt. Wir wollten die Lücke mit „BÄM!“ füllen. Das besondere an der Zeitung ist, dass sie von jungen Menschen für andere Jugendliche geschrieben wird.“, so Lucjan Dzumla.

 

Das Jugendmagazin ist voll mit Texten, die aktuell Jugendliche interessieren und sie im Alltag beschäftigen. Der Name wurde nicht zufällig gewählt. „BÄM!“ wurde zum Jugendwort des Jahres 2018 ernannt, somit soll es bei der Zielgruppe Interesse wecken. Zofia Czerwińska hat bei der Erstellung des Magazins mitgewirkt und einen Artikel über ihre Geschichte mit der deutschen Sprache geschrieben. „Ich habe damit angefangen, dass ich in meiner Kindheit eine zweisprachige Schule besucht habe. Sie hat mit geholfen, mich gemeinsam mit der deutschen Sprache zu entwickeln. Dann schrieb ich darüber, was in letzter Zeit passiert ist. Ich habe im Rahmen der Elementarschulung für Jugendliche Gruppenleiter-ELOm ein eigenes Projekt realisiert. Das war eine große Herausforderung, aber es hat sehr viel Spaß gemacht.“

 

Die Leser erwartet eine facettenreiche Auswahl an Lesematerial. Von YouTube über Ehrenamt bis hin zu Poesie ist alles vertreten. Bei einigen Texten kann man auch kleine Wörterbücher finden, die das Lesen erleichtern sollen.

 

 

Andrea Polański