Die „kleine Bibliothek des VdG” wurde Anfang des Jahres um einen neuen Band erweitert. Erneut hat der Verband deutscher sozial-kultureller Gesellschaften (VdG) das Jahrbuch der Deutschen in Polen, diesmal für das Jahr 2018 herausgegeben.

 

 

„Hinter uns steht ein Jahr, das von vielen Ereignissen geprägt war. Viele unserer Organisationen sind vor 25 Jahren enstanden und haben ihre Jubiläen gefeiert, wie zum Beispiel der Deutschen in Schneidemühl oder Marienwerder. Auch der Bund der Jugend der deutschen Minderheit und die Stiftung für die Entwicklung Schlesiens haben ihre Tätigkeit vor 25 Jahren begonnen. Die Jubiläen bieten im Leben der großen Gemeinschaft der Deutschen in Polen eine Möglichkeit in die Geschichte zu blicken und die bisherigen Erfahrungen in der breiten Palette von Kultur und Jugendarbeit bis zu Wiretschafts- und Sozialhilfen zusammenzufassen”, schreibt im Vorwort des Jahrbuches Bernard Gaida. Der VdG-Vorsitzende zieht Resumee des vergangenen Jahres mit dem Blick nach Vorne gerichtet. Denn 2018 ist wieder ein bedeutendes Jahr für die Deutschen in Polen, mit den Kommunalwahlen, dem Kulturfestival der deutschen Minderheit im September in Breslau und der Minority Savepack-Initiative.

 

 

Im Jahrbuch sind die wichtigsten Jahres- und Gedenktage 2018 natürlich alle enthalten. Es folgen Beiträge von Rafał Bartek, Rudolf Urban, Erzbischof Alfons Nossol, ein Interview mit dem Seelsorger der Deutschen in der Oppelner Diözese, Pfarrer Peter Tarlinski. Mit Margarethe Wysdak und Barbara Loch vom Verein Pro Liberis Silesiae, der im letzten Jahr mit dem Kulturpreis Schlesien ausgezeichnet wurde, sprach Klaudia Kandzia. Im Jahrbuch wurde auch der 80. Geburtstag von Blasius Hanczuch, einem der Gründerväter der Deutschen Minderheit in Polen nicht vergessen, sowie das 60. Gründungsjubiläum der deutschen Gesellschaft in Waldenburg. Der Leser bekommt auch einen Einblick in die Tätigkeit der deutschen Verbände im Norden Polens, wie etwa in Rastenburg. Wer gerne das deutschsprachige Jahrbuch lesen würde, der kann sich kostenlos ein Exemplar im Oppelner VdG-Sitz in der ul. Krupnicza abholen.

adur