Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, August 18, 2022

Kultur/Bildung

Changemaker werden

In der Jugend der Deutschen Minderheit steckt Potential – das müsste allen längst bewusst sein. Sie wollen sich engagieren, Projekte machen, Initiativen starten, ihr Umfeld ändern usw. Die richtigen Tools dazu bekommen sie bei der Schulung ELOm, wo sie lernen, wie man ein Leader wird, der oder die alles mit Ehrgeiz und Motivation erreichen kann.

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Frauen singen einfach gern

Die ersten Events des Projekts „LernrRAUM.pl“, das in diesem Jahr von der Stiftung für die Entwicklung Schlesiens mit ihrem Partner, dem Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, organisiert wird, finden bereits seit März statt. 14 Standorte in fünf Woiwodschaften in ganz Polen bieten dieses Angebot an. Im Rahmen des Projekts „LernrRAUM.pl“ werden verschiedene Vorträge oder thematische Workshops in deutscher Sprache angeboten. In der letzten Juliwoche ging es am Dienstag in Wengern und am Mittwoch in Biadacz um alte deutsche Volkslieder.

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Ein Geheimtipp

Viele von uns, die die A4 zwischen Oppeln (Opole) und Breslau (Wrocław) benutzen, erkennen die charakteristische Silhouette des Zobtenberges. Oft werfen wir auch einen Blick auf die Hügellandschaft auf der Höhe von Strehlen (Strzelin), kaum jemand kann aber diese Gipfel benennen. Völlig unverdient – denn die Strehlener Höhen sind ein echter Geheimtipp.

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Die Gedanken sind frei

Reparationen

Das Problem der Kriegsreparationen, das – wie wir seit Jahren wissen – im Vorfeld von Wahlen in Polen immer wieder an die Oberfläche kommt, wird nun zunehmend hitzig diskutiert. Dennoch sollten wir versuchen, Abstand zu halten. Es heißt also, die Dinge im Auge zu behalten, aber ohne ein übermäßiges Engagement. Denn: Lohnt es sich, einem Thema zu viel Aufmerksamkeit zu schenken, das in Polen immer mal wieder heiß diskutiert wird, das die polnische Regierung aber seit Jahren nicht auf die Tagesordnung der Gespräche mit der Bundesregierung gesetzt hat? Vermutlich weil erfahrene Diplomaten wie auch viele Experten auf diesem Gebiet sehr wohl wissen, dass es dafür keine Rechtsgrundlage gibt, aber auch, weil die materielle Verantwortung im Gegensatz zur moralischen Verantwortung für Kriegsverbrechen auf beiden Seiten trockenes Kalkül erfordert.

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