Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Tuesday, November 30, 2021

Politik

Komfortable Bedingungen

 

In Tarnau haben Workshops für Beschäftigungstherapie begonnen. Sie werden von 30 Menschen mit Behinderungen besucht. Ziel ist die soziale und berufliche Vorbereitung der Teilnehmer sowie eine Vorbereitung auf verschiedene Praktika. Die Organisatoren sehen die Teilnehmer der Workshops auch als zukünftige Arbeitnehmer.

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Weniger Mittel für Kultur- und Bildungsarbeit

Gestern (18.02) kamen Vertreter des Auswärtigen Amtes, der deutschen Mittlerorganisationen und der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) zu einem Planungstreffen für das aktuelle Jahr zusammen. Das Ergebnis ist für die deutschen Volksgruppen ernüchternd, denn sie müssen mit einer geringeren Förderung um rund 18% rechnen.

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Wir warten auf einen guten Ausgang

Nicht Rafał Bartek, der Chef der Deutschen Minderheit in der Oppelner Region und zugleich Vorsitzender des Regionalparlaments (Sejmik), sondern aller Wahrscheinlichkeit nach Zuzanna Donath-Kasiura übernimmt den von Dr. Roman Kolek frei gemachten Posten des Vizemarschalls der Oppelner Woiwodschaft. Vorher hieß es, das Amt übernehme eben Rafał Bartek, doch die Juristen des Marschallamtes haben diese Möglichkeit ausgeschlossen.

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Schöne Erinnerungen, Trauer, Angst und Wut – Todestag von Dieter Przewdzing

Morgen (18. Februar) jährt sich der tragische Tod des Deschowitzer Bürgermeisters Dieter Przewdzing, der 2014 in seinem eigenen Haus in Krempa bei Deschowitz ermordet wurde, zum siebten Mal. Die noch immer unbekannten Täter durchschnitten ihm mit einem scharfen Werkzeug die Kehle. Am Tag seines Todes war Dieter Przewdzing, der 40 Jahre lang die Gemeinde regiert hatte, mit der Organisation der Feier zu seinem 70. Geburtstag beschäftigt, die am 24. Februar 2014 stattfinden sollte.

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Medien protestieren

Anfang Februar wurde eine Gesetzesvorlage der Regierung veröffentlicht, die auf Herausgeber von Medien eine neue Steuer auf Werbung auferlegt. Die Medien protestieren stark, die Regierung verteidigt die Vorlage und meint, ähnliche Lösungen funktionieren in vielen Ländern der Welt.

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“Wir sind doch hier zuhause”

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Janusz Kowalski, Abgeordneter der Partei Solidarisches Polen seine Anfrage an den Infrastrukturminister, in der er die Demontage zweisprachiger Ortsnamenschilder auf den Bahnstationen in Chronstau und Dembiohammer fordert (Lesen Sie mehr dazu HIER). Diese seien seiner Meinung nach illegal aufgestellt worden. Alles wurde rechtens gemacht, entgegente ihm der Chef der deutschen Minderheit in Oppeln Rafał Bartek und verwies auf einen langen Briefwechsel mit dem für Minderheiten zuständigen Innenministerium. Am Ende stand fest, das Minderheitengesetz und die zweisprachigen Schilder können überall da angewendet werden, wo der jeweilige Ortsname vorkommt.

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Illegale Schilder?

Schilder mit zweisprachigen deutsch-polnischen Ortsbezeichnungen stehen an den Einfahrten zu mehreren Gemeinden in der Oppelner Region sowie in einigen Orten der schlesischen Woiwodschaft. In der Gemeinde Chronstau sind sie auch an den Bahnstationen sichtbar. Für Janusz Kowalski, Abgeordneter der Regierungspartei und Vizeminister der Staatsaktiva, sind gerade sie ein Dorn im Auge.

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