Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Wednesday, January 26, 2022

Deutsche Minderheit setzt auf Umweltschutz

Im Wahlkampf für die Parlamentswahlen am 13. Oktober setzt die Deutsche Minderheit nicht nur auf Themen wie Sprache und Identität. Auch Umweltschutz wird im Wahlrpogramm groß geschrieben.

 

Edyta Gola, Zuzanna Donath-Kasiura und Joanna Hassa, Kandidatinnen der Deutschen Minderheit zum Sejm, unterstreichen, wie wichtig Umweltschutz ist.
Foto: KWWMN

 

 

In ihrem Wahlprogramm setzt die Deutsche Minderheit auf eine umfangreiche Umweltschutzpolitik. Bei einer Pressekonferenz am Mittwoch sagte Zuzanna Donath-Kasiura, Kandidatin der Minderheit zum Sejm: “Am wichtigsten ist für uns die Zukunft unserer Familien, unserer Kinder und Enkel, die in einer intakten Welt leben sollen, in der man frische Luft atmen kann und die Müllproduktion auf ein Minimum reduziert wurde. Daher wollen wir, dass der Umweltschutz ganz oben auf der politischen Agenda des Parlaments steht und Kommunalpolitiker, die bereits seit Jahren Erfahrungen sammeln, wie Mülltrennung und Recycling funktionieren kann, sollen dabei als wertvolle Berater angehört werden”.

Für die Deutsche Minderheit bedeute Umweltschutz aber nicht nur Mülltrennung und Recycling, sondern auch Investitionen in erneuerbare Energien, wie Edyta Gola, ebenfalls Sejmkandidatin der Deutschen Minderheit, sagte: “Wir wollen dafür eintreten, dass so viele Zuschüsse z.B. zur Modernisierung der Heizöfen in Wohnhäusern zur Verfügung stehen werden, wie möglich. Dabei soll es aber nicht nur um die Verringerung der Anschaffungskosten gehen, sondern auch deren Unterhalt, also eine solche Fiskalpolitik, die umweltbewusste Bürger steuerlich entlastet”.

Die Kandidatinnen unterstrichen ebenfalls, dass zum Umweltschutz der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs gehört, damit die Menschen eine wirkliche Alternative zum Auto haben. Ebenso muss noch mehr in Fahrradwege investiert werden, um noch mehr Menschen “aus den Autos” zu holen. Damit tun sie dann nicht nur etwas gutes für die Umwelt, sondern auch für die eigene Gesundheit.

Rudolf Urban

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