Foto: Tilman A. Fischer

Vom 22. bis 24. September veranstaltete die Landsmannschaft Westpreußen ihren jährlichen Westpreußen-Kongress in Warendorf (Westfalen). Er stand unter dem Titel „Die Geschichte ‚entlügen‘ – Auf dem Weg zu einem friedlichen Miteinander“.

 

„Bundespräsident Roman Herzog hatte bereits vor vielen Jahren die Aufgabe formuliert, dass die Völker Europas alle miteinander ihre Geschichte „entlügen“ müssten. Dieser Herausforderung stellte sich die Landsmannschaft Westpreußen im Blick auf die deutsch- polnische Geschichte mit ihrem diesjährigen Westpreußen-Kongress“, so die  Landsmannschaft Westpreußen. Der Konkress befasste sich deshalb mit kritischen Perspektiven auf überkommene deutsche und polnische Geschichtsbilder. Unter den über 120 Teilnehmern befanden sich etwa 50 Vertreter der deutschen Volksgruppe aus Danzig und dem Umland, Dirschau, Flatow, Graudenz, Lessen, Marienburg, Neumark Wpr., Stadt und Kreis Marienwerder sowie Jugendliche einer Schulklasse aus Obornik (Posen). Der Abschlussvortrag der Danziger Soziologin Dr. Magdalena Lemanczyk befasste sich mit der „Wiederentdeckung der Deutschen in Polen“ und der „Entwicklung der deutschen Minderheit in den Woiwodschaften Pomorze und Pomorze Kujawy“.

 

Tilman A. Fischer