Der polenweite Wettbewerb zum schönsten deutschen Wort ist beendet. Die Jury hatte ihre liebe Not aus mehr als 200 Einsendungen die Gewinner zu wählen.

 jp

 

Ausschlaggebend für die Bewertung war nicht nur das Wort an sich, sondern vor allem die Begründung für die Wahl des Wortes. Viele der Einsendungen waren sehr persönlich und auch besonders kreativ. Für die neunjährige Dorotka Żuber (Kategorie Grundschüler) ist „Frosch“ das schönste deutsche Wort. Sie schreibt: „Ich mag die Frösche, denn sie sind grün. Das ist die Farbe des Frühlings und der Hoffnung. Grün gefällt mir. Ich mag auch, wie ein Frosch schwimmt. Der Frosch ist oft auch ein Prinz.“  Für Urszula Wadas (Kategorie Mittel- und Oberstufenschüler) ist „Streichholzschächtelchen“ das schönste Wort, gerade weil es so schwierig sei und sie so lange gebraucht habe, bis sie es endlich aussprechen konnte.

 

Schwere Entscheidungen für die Jury
Von der persönlichen Liebeserklärung an ein Wort, über die wissenschaftlichen Auseinandersetzung damit, bis hin zum selbstverfassten Gedicht, so verschieden waren die Beiträge. Eine zehnköpfige Jury, die aus Mitgliedern der Germanistischen Studentenfachschaft der Universität Wrocław – Paulina Kluczna, Joanna Bohun, Sandra Seidel, Kwiryna Sęk, Dorota Nowicka, Maria Kwil – den beiden DAAD-Sprachassistentinnen Karoline Männich und Britta Niggebaum sowie den beiden Veranstaltern Katrin Ankenbrand, DAAD-Lektorin, und Ruben Gallé, Kulturmanager des Institutsfür Auslandsbeziehungen bei der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau, bestand.
In den vier Kategorien von 5- bis 9-jährigen Kinder bis zu Stundenten und Berufstätigen wurden die besten ausgewählt. Eine feste Platzierung gibt es aber nicht.  Ruben Gallé begründet das so: „Es gab so viele gute Einsendungen. Die Auswahl war extrem schwer. Innerhalb der einzelnen Kategorien wollten wir keine Platzierung festlegen. Das sind alles Gewinner.“
Und diese Gewinnerinnen und Gewinner werden am 25. September 2015 auf einem feierlichen Empfang im Deutschen Generalkonsulat Breslau geehrt. Auf der Internetseite des Wettbewerbs werden nun nach und nach die Beiträge veröffentlicht.
Eine Publikation, die dann sämtliche Einsendungen beinhalten wird, ist bereits in Vorbereitung.

 

 

Hier noch einmal der Link zur Internetseite: Das schönste deutsche Wort