„Die Geschichte des Glockenturmes von Pechhütte in Oberschlesien“ lautet der Titel der zweisprachigen Publikation von Robert Hellfeier, einem Liebhaber der lokalen Geschichte. Das Buch wurde vor kurzem vorgestellt.

 

Die schlesische Buchpremiere fand in Rasselwitz bei Klein Strehlitz statt. Foto: Andrea Smolarz

 

Das Buch ist eine Art Fortsetzung der Geschichte des Glockenturms, die bereits in einer Monographie von Pechhütte (Smolarnia) aus dem Jahr 2014 erzählt wurde. Der Text wurde durch neu gewonnene Informationen ergänzt. Das neue Buch von Robert Hellfeier, das in Kaiserslautern im Jahr 2019 veröffentlicht wurde, enthält auch viele Bilder.

Die schlesische Buchpremiere fand in Rasselwitz (Racławiczki) bei Klein Strehlitz statt. Der Autor war natürlich anwesend. Ronert Hellfeier ist ein Liebhaber der lokalen Geschichte der Gemeinde Klein Strehlitz (Strzeleczki) und insbesondere der Gegend um Pechhütte, aus der er stammt. Jetzt lebt der leidenschaftliche Historiker in Deutschland.

Die deutsch-polnische „Geschichte des Glockenturmes von Pechhütte in Oberschlesien“ wurde anlässlich des 100. Jahrestages des wahrscheinlichen Baus der Anlage im Jahr 1919 veröffentlicht.
„Das Aufbaudatum des Glockenturms ist auf einem Ziegel vage eingeritzt, aber solche Kritzeleien sind wichtig, denn wenn jemand damals nicht mit einem Stock gekritzelt hätte, hätten wir heute keine Grundlage für die Forschung“, erklärte Robert Hellfeier bei der Buchpräsentation.

Die Hauptforschungsquelle für den Autor waren Gespräche und Erinnerungen der Bewohner, die er in offiziellen und kirchlichen Dokumenten vergangener Jahrhunderte studierte. Diese wurden dann mit Karten, Plänen und Fotografien ergänzt. Hellfeier verglich die verfügbaren Materialien und rekonstruierte so die Geschichte eines der berühmtesten Denkmäler von Pechhütte. Wie der Autor selber zugibt, war es schwierig, gute Quellen zu erlangen.

Sowohl das Treffen als auch das Buch hatten das Ziel, die Menschen dazu zu ermutigen, sich für die Geschichte ihrer Eltern, Großeltern und ihrer Heimat mehr zu interessieren.

Infos, wie man das Buch erhalten kann, finden Sie auf der Internetseite www.smolarnia.org

 

Dominika Bassek