Über die anstehende Germanistikwoche sprach mit Klaudia Gabryel von der Oppelner Germanistik Anna Durecka.

 

 

Klaudia Gabryel
Foto: A. Durecka

Schon zum erneuten Mal veranstaltet die Oppelner Germanistik die Germanistikwoche. Für wen ist diese Veranstaltung gedacht?

Das ist eine Veranstaltungsreihe, die wir jedes Jahr als Oppelner Germanistik organisieren. Wir veranstalten się für Jugendliche, die sich für solche Studien interessieren und noch keine Studenten sind. Es ist also an jene gerichtet, die sich für die deutsche Sprache und Kultur interessieren, aber nicht nur, weil diesmal haben wir auch Niederländisch im Programm und Englisch, weil wir seit Neustem eine neue Fachrichtung haben: Deutsch mit Niederländisch. Es ist also jeder willkommen, der sich für Fremdsprachen interessiert. Die Germanistikwoche richetet sich in diesem Jahr vor allem an Schüler aus Lyzeen, Technika und auch Abiturienten. Wir hatten in den letzte Jahren sogar Veranstaltungen für ganz kleine Kinder.

Muss man sehr gute Deutschkenntisse haben um an der Germanistikwoche teilzunehmen?

Nein, es reicht wenn man kommunikativ die Sprache beherrscht.

Wie kann man sich anmelden? Können sich nur Gruppen anmelden oder auch Einzelpersonen?

Sowohl als auch. Für die Interpunktionsolimpiade können sich auch Einzelpersonen anmelden, für andere Vernastaltungen wie etwa Workshops am besten Gruppen. Anmelden kann man sich per Telefon bei mir unter 698627174 oder per E-Mail unter klaudia.gabryel@uni.opole.pl, bei Dr. habil Daniela Pelka unter pelkad@uni.opole.pl oder einfach unter der Telefonnummer 774527380.

Ist das Interesse an der Germanistikwoche groß?

Das ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich. Wir hatten schon Jahre wo um die 400 Personen teilgenommen haben. Das letzte Mal waren es um die 200 Personen.

Was erwartet die Schüler während der diesjährigen Germanistikwoch? Się haben schon die Interpunktionsolimpiade erwähnt.

Ja, die Interpunktionsolimpiade veranstalten wir schon zum neunten Mal. Się besteht aus zwei Etappen. In der ersten bekommen die Schüler einen Text und müssen die fehlenden Zeichen wie Pünkte, Kommas, Ausrufezeichen und andere einfügen. Die Besten kommen in die zweite Etappe, wo man einzelne Sätze um die Satzzeichen ergänzen soll. Außerdem sind dieses Jahr viele interessante Treffen und Workshops im Angebot. Wir werden die Gruppenprojekte der Studenten der Oppelner Germanistik vorstellen, die sie im Haus Schlesien in Königswinter realisiert haben. Da gibt es den bereits von mir erwähnten Workshop „Germanistik mit Niederländisch”, währenddessen die Stundeten die nierländische Kultur und ihre Vielfalt präsentieren werden. Die Teilnehmer werden die Chance haben, auch ein paar niederländische Begriffe zu lernen. Dann geht es thematisch in ein anderes Land, nämlich nach der Schweiz. Mit dem „Schweizer Express” werden die Schüler die wichtigsten und unbekannten Fakten zu diesem Land kennenlernen. Es gibt dieses Jahr auch etwas völlig Neues, nämlich eine internationale Germanistikwerkstatt, die schon seit mehreren Jahren organisiert wird, aber nun zum ersten Mal während der Germanistikwoche stattfinden wird. Się bietet Germanisten eine Chance zum gegenseitigen Austausch und dazu ihre Forschung vorzustellen.