Am 16. November fand wieder die dekanale Jugendwache in Gogolin in der Herz-Jesu- Kirche statt. Das diesjährige Motto lautete „Geh und liebe“. Es wurde nicht zufällig gewählt. Die Selige Maria Luisa Merkert und die Heilige Elisabeth aus Thüringen haben diese Worte in die Tat umgesetzt. Ihnen war das Treffen auch gewidmet.

 

Maria Luisa Merket ist eine Inspiration für Jugendliche
Foto: wiki

Um die 70 Jugendlich aus dem ganzen Dekanat Groß Stein versammelten sich um 19:30 Uhr in der Kirche. Die Wache begann mit einer Anbetung des Heiligsten Sakramentes. Währenddessen wurden kurze Texte gelesen und die Schola sang moderne Kirchenlieder.

Die Heilige Elisabeth lebte im 13 Jahrhundert und gründete einen Orden, dessen Aufgabe die Hilfe für die Armen ist. Genau diesem Orden trat Maria Luisa 1860 bei. Er besteht noch bis heute, unter anderem auch in Neisse. Zwei der dortigen Schwestern waren nach Groß Stein gekommen, um die Predigt zu halten. Nach der Predigt gab es eine kurze Andacht und danach wurde die Heilige Kommunion ausgeteilt. Zum Ende des Jugendtreffens erhielt jeder ein kleines Geschenk mit nach Hause – eine Spritze mit einem Bibelzitat. Die Spritze soll symbolisch für Maria Merkert stehen, da sie eine ausgebildete Krankenschwester war und auch „Schlesische Samaritanerin“ genannt wird.

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