Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Sunday, November 28, 2021

„Georg Brüning – ein herausragender Europäer ”

 

Der DFK Beuthen hat in Zusammenarbeit mit Dr. Joanna Lusek vom Oberschlesischen Museum in Beuthen einen Film über den Beuthener Oberbürgermeister Georg Brüning, der dieses Jahr seinen 170. Geburtstag gefeiert hätte, produziert.

 

„Aus diesem Anlass wollten wir an den Mann erinnern, der aus dem kleinen Städtchen Beuthen eine große Stadt auf europäischer Ebene gemacht hat. Da Georg Brüning dazu beigetragen hat, dass das Oberschlesische Museum in Beuthen entstanden ist, haben wir uns beim Museum gemeldet und eine Zusammenarbeit vorgeschlagen“, sagt Markus Tylikowski, Mitglied des DFK Beuthen und Mitinitiator des Films.

Georg Brüning mit der Bürgermeisteramtskette.
Foto: Alois Metz (1869-1930)

 

Das Museum hat Archivmaterialien freigegeben, die im Film genutzt wurden und der DFK Beuthen forschte in der Schlesischen Digitalen Bibliothek nach Pressemeldungen, in denen das Wirken von Georg Brüning beschrieben wurde. Positiv über den Oberbürgermeister schrieben nicht nur die deutschsprachigen Zeitschriften wie „Ostdeutsche Morgenpost“ und „Der Oberschlesische Wanderer“, sondern auch der polnische „Katolik“.

 

Die erste Premiere des Films fand im September im Sittz des DFK Beuthen statt.
Foto: Joachim Makowski

 

Georg Brüning stammte aus Westfalen. Im März 1892 wurde er für die folgenden 36 Jahre Oberbürgermeister von Beuthen, hier wurde er auch 1932 begraben. Während seiner Amtszeit wurde Beuthen elektrifiziert, bekam fließendes Wasser, Kanalisation, viele Straßen wurden gepflastert und Gebäude wie Schulen, das Theater (heute die Schlesische Oper) oder der Zoologische Garten wurden errichtet. 2015 wurde – auf die Initiative des DFK Beuthen hin – der Platz vor dem Rathaus nach Georg Brüning benannt.

Der zweisprachige Film wird seine zweite Premiere am Sonntag, den 10. Oktober um 15 Uhr im Oberschlesischen Museum in Beuthen, Korfantego Straße 34, haben. Alle Interessierten sind eingeladen. Nach der Filmvorführung ist eine Diskussion mit den Initiatoren des Films geplant.

 

Manuela Leibig

 

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