Foto: D. Bassek

Schwierige Themen begleiteten die Oppelner bei dem Autorentreffen, das am Samstag, den 28 Oktober, in der der Städtischen Bibliothek in Oppeln stattgefunden hat. Gast des Treffens war der Reporter Marek Łuszczyna, Autor der Publikation „Kleines Verbrechen. Polnische Konzentrationslager”. Die Oppelner SKGD lud zu einer Diskussion rund um das Buch ein.

 

In dem Buch präsentiert Marek Łuszczyna einen schockierenden Bericht, der verborgene Seiten der polnischen Geschichte enthüllt. „Polnische Konzentrationslager waren in den Regionen, in denen sie bestanden, einigen Personen bekannt, aber es war nicht allgemein bekannt. Es schien mir nur ein großes Thema für eine historische Reportage zu sein, hier gab es keinen messianischen Faden. Vielmehr wollte ich über eine verborgene Wahrheit schreiben, die bisher nicht vollständig vorgestellt wurde, sagt Marek Łuszczyna, Autor des Buches.

 

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg sind in den ehemaligen deutschen Konzentrations- und Kriegsgefangenenlagern unter unmenschlichen Bedingungen Schlesier, Deutsche, politisch Gefangene und Soldaten der Heimatarmee, die unbequem für die neue Regierung waren, festgehalten worden. Viele von ihnen sind dort gestrorben. Ihr Leiden wurde seit Jahren verschwiegen. „Es sind sehr viele Geschichten und jede von ihnen ist für mich irgendwie wichtig. Außergewöhnlich war die Geschichte von Dorota Boreczek, die einige Jahrzehnte nach dem Verlassen des Lagers, immer noch mit den Lagererfahrungen lebt. Diese Geschichte ist in ihr immer noch lebendig, meint sagt Marek Łuszczyna.

 

Das Buch „Kleines Verbrechen. Polnische Konzentrationslager” wurde im Januar dieses Jahres veröffentlicht. Diese Reportage ist nicht gerade einfach und angenehm. Doch es waren bei dem Treffen mit dem Autor viele da, die sich mit der Geschichte auseinandersetzten möchten. Das Autorentreffen fand im Rahmen der 14. Deutschen Kulturtagen in der Oppelner Woiwodschaft statt.

 

Dominika Bassek