Auf dem Gleiwitz Bahnhof ist die Ausstellung vorerst bis 21. Juni zu sehen

Am 21. April wurde auf dem Gleiwitzer Bahnhof die Ausstellung „Glywitz-Gleiwitz-Gliwice. Alle Gesichter einer Stadt“ eröffnet. Auf 24 Tafeln wird die Geschichte der Stadt präsentiert. Veranstalter ist das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit.

 

„Als im letzten Jahr langsam die Renovierung des Gleiwitzer Bahnhofs zu Ende ging, dachten wir, das sei eigentlich die perfekte Gelegenheit, diesen Raum auf ungewohnte Art zu nutzen, dass er auch der Kultur und den Kulturschaffenden dienen kann“, berichtet Weronika Wiese, die stellvertretende Geschäftsführerin des HDPZ in Gleiwitz.

Die Idee teilten die Veranstalter der Ausstellung mit dem deutschen Konsulat in Oppeln, dem Museum in Gleiwitz sowie den Stadtbehörden. „Das positive Interesse seitens dieser Institutionen und anhaltende Unterstützung hat es letzten Endes ermöglicht, dass diese Ausstellung entstehen konnte“, so Weronika Wiese. Gestaltet hat die Ausstellung der Historiker und Journalist Dawid Smolorz. „Zusammen mit ihm haben wir lange darüber nachgedacht, was die Ausstellung zeigen soll. Die Geschichte der Stadt Gleiwitz ist nämlich so reichhaltig, es gibt so viel zu erzählen, dass es sehr schwierig war hier eine Grenze zu ziehen und nur 24 Tafeln zu füllen“, sagt die Veranstalterin. Schließlich hat man sich bei der Umsetzung für die Meilensteine aus der Geschichte von Gleiwitz entschieden, bedeutsame Orte, die in der Vergangenheit eine große Rolle spielten und Menschen, die im Laufe der Jahrhunderte die Stadt geprägt und ihren Namen in der Welt berühmt gemacht haben. „Es sind Oscar Troplowitz, der Erfindet der Nivea-Creme, aber auch Lukas Podolski oder Horst Bienek – alles Gleiwitzer. Darauf dürfen wir ruhig stolz sein“, stellt Weronika Wiese klar. Sowohl das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit, wie auch seine Partner bei der Ausstellung sind stets darum bemüht, auch an diese vergessene Geschichte von Gleiwitz zu erinnern. Auf dem Gleiwitz Bahnhof ist die Ausstellung vorerst bis 21. Juni zu sehen.

A. Durecka