Monika Neumann, Studentin des fünften Jahrgangs der Oppelner Germanistik schreibt Erzählungen zu Schlesien. In der Joseph-von-Eichendorff- Bibliothek hat sie ihre Werke präsentiert.

 

Monika Neumann schreibt für ihr Leben gern.
Foto: Michaela Cieśla

 

Die in ihren Erzählungen aufgegriffenen Themen betreffen die schlesische Geschichte, den Dialekt und die Kultur, „oft sind sie in meinem Alltag verankert oder sind mit meiner Kindheit verbunden“, erklärt Monika Neumann. „Ich versuche das alles, was Schlesien zu bieten hat, so zu verarbeiten, dass es aus einer sehr menschlichen Perspektive erscheint, dass der Leser sich da hineinversetzten kann, dass er das miterleben kann“, sagt Monika, die sich seit ihrer Kindheit für Schlesien interessiert. Schon als kleines Mädchen hat sie immer geschrieben: In der Schülerzeitung und Gedichte. Mit 14 hat sie ihr erstes Buch herausgebracht, das von dem Mädchen Ann Luiza Mond handelt, die in einer Hexenschule lernt mit ihren magischen Kräften umzugehen.

Ihre Inspirationen schöpft Monika Neumann aus dem Alltag: „Manchmal sind es Gespräche, Spaziergänge, wo ich was finde, was mich bewegt, und das verarbeite ich dann in einer Geschichte“, verrät die Autorin.

Die Besucher kommen gerne zu den Mittwochstreffen in die Eichendorff-Bibliothek. Anna Wyrwich ist fast 50 Kilometer aus Bodland angereist um ihre ehemalige Schülerin in Aktion zu sehen: „Ich lese die Erzählungen von Monika, sie sind faszinierend“. Die Vorsitzende des DFK Bodland kennt Monikas Art zu Schreiben aus dem Deutschunterricht im Gymnasium: „Ich sehe die Entwicklung in ihrem Schreiben, ich weiß wie viel sie in ihren Werken verbindet. Einen Gegenstand, oder einen Brauch, dazu kommt eine Fabel und sie erzählt das in so einer literarisch interessanten Form, mit schlesischem Dialekt dazu, also das ist wirklich Honig für die Seele“, beurteilt Wyrwich.

lb, ml