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Mario Graf von Matuschka war sichtlich ergriffen
Mario Graf von Matuschka, der Sohn Michaels Graf von Matuschka, nahm am 4. Dezember in Oppeln an der feierlichen Enthüllung einer Gedenktafel für seinen Vater teil, der bis 1933 Landrat von Oppeln war. Gegenüber dem Schlesischen Wochenblatt sagte er, der Anlass sei für ihn eine schöne Erinnerung an den Vater gewesen.
„Dieses Porträt gibt seine Gesinnung sehr gut wieder. Ich bin ergriffen, dass ich hier heute sein darf. Hier im ersten Stock wurde ich geboren“, zeigte er mit dem Finger zum ersten Stockwerk links.
Die stellvertretende Stadtratsvorsitzende Halina Dąbrowska betonte, dass der Stadtrat keinerlei Bedenken hatte, der herausragenden Persönlichkeit zu gedenken. Es sei schade, dass er sein Amt nicht noch länger bekleiden konnte, doch er habe sich ohnehin sehr um den Landkreis verdient gemacht. Konsul Ludwig Neudorfer sprach von Deutschen, gegen die Repressionen angewendet wurden, weil sie nicht mit der Nazi-Politik einverstanden waren. Sie mussten entweder ausreisen oder das Los des Grafen von Matuschka teilen.
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6. Deutsche Kulturtage: Podiumsdiskussion über das deutsch-polnische Verhältnis
Wie sehen Deutsche ihre Nachbarn Polen und umgekehrt? Verbessert sich das deutsch-polnische Verhältnis? Und schließlich: Wie werden die deutsch-polnischen Kontakte in Zukunft aussehen? Diese und andere Fragen versuchten am vergangenen Mittwoch Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Annäherung oder Asymmetrie?" zu beantworten.
Małgorzata Fałkowska-Warska stellte eine Studie des Warschauer Instituts für öffentliche Angelegenheiten über die gegenseitige Betrachtung Deutscher und Polen vor. "Die Deutschen interessieren sich wenig für Polen", räumte sie zu Anfang ein. Aber obwohl die gegenseitige Sympathie beider Nationen prozentual immer schlechter in den Umfragen ausfällt, sah die Rednerin keine Gefahr darin. "Dieser Mangel an Sympathie wandelt sich nämlich nicht in Abneigung um, sondern in Gleichgültigkeit. Das ist nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen. Seit nämlich Polen in der EU ist, wird es von Deutschland als Partner behandelt. Von polnischer Seite her schwindet die Dankbarkeit, von deutscher Seite die Nachlässigkeit", so Małgorzata Fałkowska-Warska.
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Rody śląskie w XIX i XX wieku
Największe śląskie majątki powstawały dzięki koligacjom i ciężkiej pracy. Nigdy wcześniej i tym bardziej później na Śląsku tyle rodów nie osiągnęło tak niesamowitego sukcesu, jak by się dziś powiedziało – biznesowego.
Wiele z nich na przełomie XIX i XX wieku wywodziło się z nizin społecznych. Za przykład niech tu posłuży przemysłowiec Guido Henckel von Donnersmarck, którego majątek dziś można by ocenić na miliardy euro, czy Franz Wickler, górnik, który był jednym z budowniczych zamku w Mosznej, albo pochodząca z ludu Joanna Schaffgotsch, która słynęła z działalności dobroczynnej, czy ród Gaschinów, fundator kalwarii na Górze św. Anny, klasztoru i pałacu.
Omówiono m.in. rodziny Bironów von Kurland i ich Wolne Państwo Stanowe w Sycowie. Warto zaznaczyć, że rodowi Bironów von Curland Syców wiele zawdzięcza. Infrastruktura, kościoły. Na zamku gościły elity niemieckiego życia politycznego, gospodarczego i kulturalnego.
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DFK Ochotz lädt zum Festival der deutschen Weihnachtslieder ein

Stefan Heince, Vorstandsmitglied des DFKs in Ochotz, hatte eine Idee. Er wollte unbedingt ein Festival veranstaltet, dessen Gewinner beim "Fest der Volksmusik" im ZDF auftreten könnte. Das mit dem ZDF hat zwar nicht hingehauen, das mit dem Festival aber schon.
"Ich dachte, es wäre eine gute Idee, eine Gesangsveranstaltung zu organisieren, dessen Gewinner in der ZDF-Sendung „Fest der Volksmusik“ auftreten könnte. Ich habe dort sogar angerufen, doch man hat mir gesagt, das Adventsprogramm ist schon verplant und wir würden in der Warteschleife sein. Da habe ich erkannt, es klappt nicht", sagt Stefan Heince.
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Niemcy nie zapomnieli o pomordowanych w obozie pracy
Delegacja Związku Niemieckich Stowarzyszeń Społeczno-Kulturalnych (VdG) przed dniem Wszystkich Świętych upamiętniła miejsce wiecznego spoczynku tysięcy ofiar byłego obozu pracy w Łambinowicach. Na tamtejszym, powstałym w 2002 roku cmentarzu, jak co roku uroczyście złożyła wieniec, zapaliła znicze i oddała hołd zamordowanym.
Delegacji przewodniczył Bernard Gaida, przewodniczący VdG, i referent ds. kultury tej organizacji Monika Wittek.
Warto przypomnieć, że na upamiętnienie zbrodni, jakiej dopuszczono się w tym miejscu, mieszkańcy dawnego i obecnego Śląska czekać musieli ponad pół wieku! Tyle potrzebowano w Polsce, by mord nazwano po imieniu, a jego ofiary mogły godnie spoczywać i być upamiętnianie przez swoich bliskich.
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24 Verdiente um die SKGD im Kreis Krappitz
Allmählich geht die feierliche Überreichung von Ehrenabzeichen an die meistverdienten SKGD-Mitglieder im Oppelner Schlesien zu Ende. Am 3. Oktober wurden nun in Gorasdze 24 verdienstvolle Angehörige der Deutschen Minderheit in Kreis Krappitz mit dem Ehrenabzeichen gewürdigt.
Der Kreis Krappitz ist ein Zentrum der Entstehung einer deutschen Gesellschaftsbewegung nach dem Krieg. Bereits nach der Ersten Solidarnosc in den 1980er Jahren erhoben Deutsche in Deschowitz und Umgebung, in Gogolin und Krappitz ihr Haupt. „Wir organisieren uns als Deutsche, um unsere Kultur, Tradition und Sprache zu pflegen”, artikulierten Deutschstämmige anfangs leise, dann zunehmend selbstbewusst ihre sprachlichen und kulturellen Bedürfnisse. In den letzten dreißig Jahren haben sehr viele „Vorkämpfer der Deutschtums”, wie man sie damals nannte, aus verschiedenen Gründen ihre Heimat verlassen oder sind verstorben.
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Gemeinsame schlesische Identität
In der dritten Podiumsdiskussion des 14. Schlesienseminars suchte man Antwort auf die Frage: „Ist es möglich, eine gemeinsame schlesische Identität zu finden?“ Die gemeinsame Identität der Region sei ein Gesang der Zukunft, stellten die Redner fest. Doch niemand hat es verneint, dass die Einwohner der größten Region in Polen künftig die gemeinsame schlesische Identität betonen werden.
In der Einleitung von Dr. Danuta Berlińska hörten die Teilnehmer Worte, von denen junge Menschen generell wenig Ahnung haben. Noch in den 80er Jahren tadelte die Polnische Vereinigte Arbeitspartei (PZPR) die Wissenschaftler, wenn sie in Erhebungen danach fragten, als was sie sich empfinden.
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Jarmark bożonarodzeniowy mniejszości niemieckiej pod katedrą opolską

Pierniki domowej roboty, piękne dekoracje świąteczne, przedstawienia dzieci oraz oczywiście dużo świątecznej muzyki – wszystko to było na tradycyjnym jarmarku bożonarodzeniowym mniejszości niemieckiej w miniony czwartek przed opolską katedrą.
Każdego roku organizacje mniejszości niemieckiej, m.in. Towarzystwo Społeczno-Kulturalne Niemców, Związek Młodzieży Mniejszości Niemieckiej oraz Związek Studentów Niemieckich w Opolu organizują jarmark bożonarodzeniowy. Tym razem zaproszono dziesięć szkół z Opolszczyzny, które przygotowały okolicznościowe stoiska oraz świąteczne przedstawienia.
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Guttentag ist die 10. Oppelner Gemeinde mit zweisprachigen Ortsschildern
Damian Karpiński, der Stadtratsvorsitzende in Guttentag, dankte allen Ratskollegen für die volle Unterstützung für das Aufstellen der Ortsschilder und sagte: „Ich bin von Stolz erfüllt, denn nun sind in jedem unserer Dörfer zweisprachige Ortsschilder vorhanden".
„Jetzt haben wir deutlicher denn je die multikulturelle Prägung Guttentags zum Ausdruck gebracht. Was soeben geschehen ist, wird nun von Generation zu Generation weitergereicht“, fügte der Ratsvorsitzende hinzu. Für Róża Koźlik, Guttentags Bürgermeisterin, sind die zweisprachigen Ortsschilder in den 24 Ortschaften der Gemeinde zugleich Werbung für die Gemeinde: „Wir alle leben jetzt in einem gemeinsamen Europa. Die zweisprachigen Ortsschilder in der Gemeinde haben uns reicher gemacht“, sagte die Bürgermeisterin.
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Die St. Josef Kirche in Danietz

Seit Jahrhunderten drehte sich das Leben in Danietz um die Schule. Nichts anders ist es auch heute. Denn heute, wo einst die Schule stand, steht die St. Josef der Arbeiter- Kirche. Heute befindet sich die Schule woanders. Zum Frühjahr 2010 wird sie den 220.-Jahrestag ihres Bestehens feiern. Aus diesem Anlass wird selbstverständlich am Standort der ehemaligen Schule, also in der heutigen Kirche, die die Einwohner im Jahr 1982 binnen 100 Tagen errichteten, eine heilige Messe gefeiert.
In der Kirche befindet sich eine Tafel mit den Namen der Einwohner, die im Ersten Weltkrieg als Soldaten ums Leben gekommen sind. Im linken Schiff befindet sich eine andere Tafel, gewidmet dem ersten Pfarrer Probst Hubert Zdzuy. Die erste heilige Messe wurde hier am 1. November 1982 von Bischof Jan Wieczorek zelebriert. Der Weihe des Altars erfolgte durch Bischof Alfons Nossol.
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Stadtrallye: Jugendliche suchten nach deutschen Spuren in Oppeln
Oppeln, Mittwoch, 12.00 Uhr. Aus dem Gebäude in der ul. Szpitalna, wo sich das Jugendforum Mlodych, befindet kommt mit schnellen Schritten eine Gruppe Jugendlicher heraus. Kurz darauf verschwinden sie in der benachbarten Eichendorff-Bibliothek. In einer Hand den Stadtplan, in der anderen eine Kamera. Es ist wieder Zeit für die Stadtrallye.
"Im letzten Jahr hat die Stadtrallye den Schüler so viel Spaß gemacht, dass wir beschlossen haben, sie auf jeden Fall zu wiederholen", gesteht Zuzanna Donath-Kasiura von der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien, dem Mitveranstalter der Stadtrallye. Gesagt, getan. Die Regeln und das Ziel des Stadtrallye sind die gleichen geblieben. "Die Jugendlichen begeben sich auf die Suche nach deutschen Spuren in Oppeln. Jedes der sieben Teams muss elf Stationen besuchen, wo sie konkrete Aufgaben lösen müssen", erklärt Lisa Schönenberg, Kulturmanagerin beim Bund der Jugend der Deutschen Minderheit, ebenfalls Mitveranstalter der Stadtrallye. Nobert Rasch, der Vorsitzende der SKGD wünschte den Stadtrallye-Teilnehmern viel Glück auf dem Weg. "Ich hoffe, ihr habt feste Schuhe an und ein gutes Auge für Details", sagte er.
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Kolejne nowe wyzwania w Raszowej
Parafia w Raszowej to jedna z tych śląskich parafii, w których ludzie pielęgnują tradycje sprzed setek lat. Należy do nich kult św. Stanisława, którego obraz znajduje się w prawej nawie kościoła, czy „mały odpust” poświęcony krakowskiemu biskupowi.
Odbywa się on co roku, ale bez zapraszania gości. Ten właściwy odpust ma miejsce w pierwszą niedzielę lipca. Ludzie pielgrzymują wtedy z Nakła i Maliny. – Co ciekawe, podczas mszy, która odprawiana jest na dziedzińcu – w pobliżu cmentarza, ludzie siadają na grobach swoich bliskich. Parafia słynie też z kultu Matki Boskiej Fatimskiej.
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Z Zuzanną Donath-Kasiurą z referatu kultury TSKN, które jest organizatorem VI Dni Kultury Niemieckiej na Śląsku Opolskim, rozmawia Anna Durecka
– Co czeka nas w tym roku podczas VI Niemieckich Dni Kultury na Śląsku Opolskim?
– W ramach VI Niemieckich Dni Kultury na Śląsku Opolskim chcemy zaproponować mieszkańcom Opolszczyzny – zarówno członkom mniejszości, jak i wszystkim osobom zainteresowanym kulturą niemiecką – szereg ciekawych spotkań z kulturą. Myślę, że wśród wielu propozycji każdy znajdzie dla siebie coś odpowiedniego. Przygotowaliśmy wystawy, spektakle teatralne i koncerty.
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