
Kommentar
z ukosa
słowniczek
Durchsetzungsvermögen, das siła przebicia
durchleuchten przejrzeć kogoś
Feldbett, das łóżko polowe
Flaute, die zastój, stagnacja
Sommerloch, das sezon ogórkowy
Hängematte, die hamak
jdn. herunterputzen zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die samokontrola
Soft Skills, die kompetencje socjalne
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parat haben oferować, dysponować
bemüht sein starać się
schwärmen für jemanden podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen wypłakiwać się
peinlich żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die wzburzenie
variieren różnić się, zmieniać
günstig tanie
feilen dopracowywać, szlifować
scheitern zawieść, nie udać się
vermasseln zawalić
wissen wie der Hase läuft wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje
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verbreiten rozpowszechniać
wie im Flug vergehen szybko mijać
Anhang, der załącznik
mitschleppen wlec ze sobą
Rudel, der wataha
ausroten wytrzebić
spucken pluć
überfluten zalać
Höllenmensch, der jaskiniowiec
Anwesenheit, die obecność
von etwas Gebrauch machen skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich odnaleźć się
promovieren doktoryzować się
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Musikgeschmack, der gust muzyczny
rauspicken wybrać
beeindrucken robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig godni zaufania
berücksichtigen uwzględniać
einzigartg wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern zdobyć
Gewächshaus, das szklarnia
Fließband, der taśma
begünstigen uprzywilejować
Bürgschaft, die rękojmia
aufheben zawiesić
| Menschen der ersten Stunde |
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Vor 22 Jahren wurde Gogolin einmal zum „Nabel der Welt“ Schmidt: „Wir scheuten jegliche Provokation wie Feuer. Kroll selbst mit seinem guten Herzen hatte jedoch keine Angst vor schwierigen Aufgaben. Einmal flüsterte er mir auf dem Weg zur Kirche ins Ohr: ,Wir müssen eine deutsche Initiativgruppe ins Leben rufen und uns registrieren lassen’. Zuerst bekam ich es mit der Angst zu tun, aber als Johann dann angefangen hat, von speziellen Listen zu sprechen, wo tausende von Deutschen in Gleiwitz drauf stehen, da habe ich erkannt, dass nun auch für uns die Zeit gekommen war“, erinnerte sich Schmidt.
Die Ämter wussten nicht, was sie tun sollten
„Jeder Mensch hat das Recht, ganz gleich wo er wohnt, seine Muttersprache zu gebrauchen sowie seine Kultur und Gewohnheiten zu pflegen, die er von seinen Vorfahren ererbte“: Mit dieser Begründung reicht eine 62-köpfige Initiativgruppe der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen Minderheit im Oppelner Schlesien mit Sitz in Gogolin am 28. März 1989, inzwischen zum zweiten Mal, ein Gesuch auf offizielle Eintragung der Gesellschaft beim Woiwodschaftsamt Oppeln ein. In der Begründung ist von zweitausend polnischen Staatsbürgern deutscher Abstammung die Rede, welche hinter der Initiativgruppe stehen. Dem Schreiben ist ein Gutachten polnischer Wissenschaftler beigelegt, dem zufolge in Schlesien nach dem Krieg noch sehr viele deutschstämmige Bewohner in großen Ansammlungen geblieben seien. Diese möchten nun ihre Sprache, Kultur und Bräuche pflegen. Mehr nicht. Ihren ersten Registrierungsantrag hatte die Gogoliner Initiativgruppe am 3. November 1988 an das Woiwodschaftsamt nach Oppeln geschickt. Der Ablehnungsbescheid mit dem Datum des 16. 12.1988 (Schreiben Nr. SA III. 6015-59/88) enthält folgende Begründung: „Eine Anerkennung der deutschen Volksgruppe bedeutet eine Gefährdung der öffentlichen Ruhe und Sicherheit und bringt den hier lebenden Einwohnern keine positiven Resultate”. Die Begründung der Zurückweisung des zweiten Antrags ähnelt der ersten: Nein, weil nein! Dabei waren die Beamten erst nach fünf Monaten, am 28. Juli 1989, so gnädig, auf das Gesuch vom 28. März 1989 zu antworten. 250.000 Unterschriften
In meinem Notizbuch fand ich unter dem Datum des 16. Juni 1990 einen Satz, den Johann Krolls Ehefrau Maria gesagt hat: „Ende ‘88, Anfang ‘89 war mein Mann täglich auswärts zu irgendeiner Versammlung. Nach einer Weile hatte er es leid, ständig Kaffee und Kuchen aufgetischt zu bekommen, aber war er zurück in Gogolin, dann war er immer wieder zufrieden, da er Leute zum Eintragen in unsere Listen überzeugen konnte”. Viele Male habe ich die Aufnahmelisten durchgesehen, neben der aus Gogolin auch die aus Poppelau, Carlsruhe, Krappitz etc. Am 31. Juli 1989, drei Tage nach dem zweiten Ablehnungsbescheid, macht sich die Initiativgruppe nun auf den Weg nach Warschau, um beim Obersten Gericht zu intervenieren. Es gibt Medienrummel und man lässt die Gogoliner nach der wiederholten Ablehnung (August 1989) ihre Papiere beim Woiwodschaftsgericht in Oppeln einreichen. Am 7. April 1990 wird in Straduna bei der ersten Wahl- und zugleich Programmversammlung der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen Minderheit (nach der am 16. Februar 1990 erfolgten gerichtlichen Eintragung) den Journalisten mitgeteilt: Wir sind in dieser Woiwodschaft 250.000 an der Zahl! Diese Zahl und die Programmbeschlüsse gehen nun in die Welt. Die Lokalzeitung „Trybuna Opolska” attackiert fast Nummer um Nummer „die umgefärbten Füchse”. Den Trybuna-Journalisten „zu Hilfe“ eilen Kollegen aus anderen Regionen. Die Medienhetze zieht sich fast zwei Jahre hin. Am 5. März 1993 wird nach zwei weiteren juristischen Gefechten die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien gerichtlich eingetragen. Engelbert Miś
Biografie Johann Kroll, der Begründer und erste Vorsitzende der SKGDM im Oppelner Schlesien, wurde am 25. Juni 1918 in Rosnochau geboren. Am Neisser Gymnasium Carolinum machte er sein Abitur. Vom Arbeitsdienst gelangt er in die Wehrmacht. Dem Schwerverwundeten und nunmehr Dienstuntauglichen wird gestattet, an der Breslauer Universität Naturwissenschaften zu studieren. Nach dem Krieg setzte er das Studium nicht mehr fort. 1948 heiratete er Maria Bias und arbeitete mit ihr zusammen auf einem 35 ha großen Hof bis zur Gründung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft in Oberwitz im Jahr 1975. Er war Mitglied der PVAP. Am 16. Februar 1990, nach dem langwierigen Bemühen, andere an ihre wahre Identität zu erinnern, gelang es ihm schließlich, die gerichtliche Eintragung der SKGDM im Oppelner Schlesien zu erwirken. Als er sein Amt als Vorsitzender der Organisation an seinen Sohn Henryk abtrat (14.12. 1991), wurde diese immer größer und stärker. Angehörige der deutschen Minderheit waren inzwischen in den Sejm, den Senat und in Kommunalparlamente gewählt worden. Man unterrichtete nun die deutsche Sprache an Schulen und betätigte sich umfassend im Kulturbereich. Für die Wiederherstellung der deutschen Volksidentität in Polen hat Johann Kroll viele Auszeichnungen erhalten, allen voran das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (13. März 1999). Er starb nach längerer Krankheit am 16. März 2000 in Kupp. Seine letzte Ruhe fand er in Gogolin neben seiner Ehefrau Maria.
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Karolin łůnaczi
Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł.
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Ereignisse Deutsche Minderheit
Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol
http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html
Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.
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