Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Diese Wallfahrt war etwas ganz besonders E-mail

Minderheiten pilgerten auf den Sankt Annaberg

Ganze Familien, darunter Großeltern, Eltern und Kinder, pilgerten vergangenen Sonntag auf den Sankt Annaberg, um an der traditionellen alljährlichen Wallfahrt der Minderheiten teilzunehmen. Bereits zum 15. Mal fand diese statt; dieses Jahr begrüßten die Pilger zum ersten Mal den neuen Oppelner Bischof Andrzej Czaja.

Unter den Pilgern dominierten wie jedes Jahr die Vertreter der deutschen Minderheit. Das Jubiläumsjahr der Wahlfahrt ist zugleich auch ein Jubiläumsjahr der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen und vieler DFKs in der Oppelner Region, um so mehr war die diesjährige Pilgerschaft für die deutsche Minderheit wichtig. Zahlreiche Ortsgruppen und Organisationen waren mit ihren Verbandsfahnen zum feierlichen Hochamt gekommen.

Gespannt auf den Neuen


Die Pilger, darunter auch zahlreiche Gäste aus Deutschland - u.a. Gruppen aus dem Sauerland und der schlesischen Lausitz - und Tschechien, begrüßte Błażej Kurowski, Guardian des Franziskanerklosters auf dem Sankt Annaberg. Die Wallfahrer waren besonders auf die Predigt des neuen Oppelner Bischofs gespannt. "Schon seit 10 Jahren bin ich jedes Jahr auf dem Sankt Annaberg bei der Wallfahrt der Minderheiten dabei, um hier der Sankt Anna für alles zu danken, was mir Gutes passiert ist. Dieses Jahr freue ich mich besonders auf die Worte des neuen Bischofs Andrzej Czaja, den ich bisher nicht gekannt habe", erzählte Aldelheid Cichon, eine Pilgerin aus Ratibor. Sie und die anderen Wallfahrer wurden nicht enttäuscht. In seiner Predigt betonte Andrzej Czaja vor allem die Bedeutung des Wirkens seines Vorgängers Erzbischof Alfons Nossol und des Prälaten und Seelsorgers der deutschen Minderheit, Pfarrer Wolfgang Globisch.

Viele Gründe Gott zu danken


"Nach 20 Jahren haben wir Vieles, wofür wir Gott dankbar sein können. Für Erzbischof Alfons Nossol mit seinem breiten offenen und denkenen Herzen, mit seinem Fingerspitzengefühl. Wir danken Dir Gott für diesen Propheten und Zeugen", sagte Bischof Andrzej Czaja. Er erinnerte an die Bedeutung der von Nossol zelebrierten Messe in Kreisau und an den Mut des Erbischofs, in einer "ungünstigen Atmosphäre" die Entscheidung zu treffen, deutschsprachige Messen in den Oppelner Kirche einzuführen. "Heute profitieren wir von dieser Entscheidung", sagte der Bischof. Andrzej Czaja betonte auch die Wichtigkeit des Lebenswerks von Prälat Wolfgang Globisch, vor allem wegen seiner ständigen Förderung der Minderheitenseelsorge. Er bedankte sich auch bei den Pilgern. "Ich danke Euch vor allem für euren Glauben, dessen Zeugnis eure alljährliche Anwesenheit auf diesem Berg ist", sagte Bischof Czaja. Im Namen der deutschen Minderheit hieß Bernard Gaida, der Vorsitzende des Verbandes der deutschen sozialkulturellen Gesellschaften in Polen, Bischof Andrzej Czaja herzlich willkommen. Ein Grußwort an alle Teilnehmer der Wallfahrt richtete auch der Bundesvorsitzende der Landsmannshaft der Oberschlesier e.V., Klaus Plaszczek.

Anna Durecka






 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


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