Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Keine Antwort ist auch eine Antwort E-mail

Polens nationale Minderheiten im (Des-)Interessenbereich der polnischen Präsidentschaftskandidaten

Am 20. Juni findet in Polen die Präsidentschaftswahl statt. Die Stunde Null steht also vor der Tür. Die Wahlkampfzentralen und die Kandidaten suchen sich gegenseitig in Ideen darüber zu übertrumpfen, wie man es den Bürgern am besten recht macht, den Staat saniert, die Wirtschaftskrise abmildert, polnische Familien unterstützt, für allgemeines Glück sorgt bei Rentnern und Kindern, Schulen und Krankenhäusern, Kindergärten, Arbeitslosen usw.

Hierbei suchen Polens nationale Minderheiten in den Statements der Wahlkampfzentralen und Einzelkandidaten meist vergeblich nach einer Bezugnahme auf ihre besonderen Probleme, auch die der hiesigen Deutschen. Wir, das Schlesische Wochenblatt, haben deshalb den beiden nach unserer Meinung wichtigsten Präsidentschaftskandidaten einige Fragen brieflich zukommen lassen, die für uns von besonderem Interesse sind. Ein ähnliches Schreiben an die Wahlkampfzentralen aller zehn Kandidaten mit gleichen Fragen zur Minderheitenproblematik richtete am 18. Mai der Verband der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen (VdG). Eine Antwort liegt uns bis jetzt noch nicht vor.

Bürger missachten Gesetze


Die Schreiben verweisen u.a. darauf, dass Polen die wichtigsten internationalen und europäischen Dokumente zum Schutz der Minderheiten und deren Sprachen ratifiziert hat. Betont wurde auch, dass die deutsche Minderheit Polens derzeit eine Gesellschaftsgruppe mit schätzungsweise ca. 300.000 Angehörigen bildet, weshalb wir in besonderem Maße an den Ansichten der Kandidaten zu den Belangen der Minderheiten interessiert sind. Wir nannten auch einige für uns besorgniserregende Beispiele, so die noch mangelnde gesellschaftliche Akzeptanz, obwohl Polen die entsprechenden Gesetze und Regelungen erlassen hat. Die Auswirkungen entsprechen nicht einer demokratischen Bürgergesellschaft und sind oft kostspielig: überpinselte zweisprachige Ortsschilder, Probleme beim Umgang mit unserem abweichenden Geschichts- und Kulturbewusstsein (z.B. Stichwort Denkmäler). Wir erwarteten daher, dass die jeweilige Wahlkampfzentrale uns die Antwort darauf gibt, was der jeweilige Präsidentschaftskandidat zu tun beabsichtigt, sollte er in das oberste Amt des polnischen Staates gewählt werden, hier insbesondere, ob er dann auf eine bessere gesellschaftliche Akzeptanz der nationalen Minderheiten Polens hinwirken wird.

Mangelndes politisches Savoir-vivre


Das Problem ist: Weder wir noch der VdG haben irgendeine Antwort auf unsere Fragen erhalten! Das ist beunruhigend, denn auch eine verweigerte Antwort ist eine Antwort, und zwar nicht unbedingt eine positive, selbst wenn die gesetzliche Revolution, die das polnische Rechtswesen in punkto Minderheiten durchlaufen hat, enorm ist. Dennoch scheint die ausbleibende Reaktion leider darauf hinzuweisen, dass die Präsidentschaftskandidaten sich nicht sonderlich stark für die Minderheitenbelange interessieren. Vielleicht aber herrscht die Überzeugung, dass das Thema erledigt sei und keine Probleme mehr bestünden. Dies ist jedoch von unserer Warte keineswegs der Fall. Im Übrigen fordern die Minderheiten ob ihrer Eigenart und ihres bereichernden Einwirkens auf die polnische Kultur doch etwas mehr Aufmerksamkeit, vom politischen Savoir-vivre einmal ganz zu schweigen.

Polen und Großbritannien


Resümee: Die Situation erscheint uns beunruhigend. Hierzu ist zu beachten, dass bei der Ratifizierung des Vertrags von Lissabon von allen EU-Staaten nur zwei die dem Vertrag beigefügte Charta der Grundrechte nicht ratifiziert haben: Großbritannien und Polen. Dabei sind in dieser Charta wichtige Regelungen auch mit Bezug auf die Rechte nationaler Minderheiten enthalten. Wie man sieht, sind unsere Befürchtungen nachvollziehbar und unsere Fragen sowie die des VdG an die Wahlkampfzentralen ein sinnvoller Schritt gewesen.

Krzysztof Åšwierc

 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


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