Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

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Finalisten des SKGD-Rezitationswettbewerbs fuhren zur Belohnung nach Dresden

In eine der schönsten Städte Deutschlands, nach Dresden, ging es letzten Donnerstag für die 15 Finalisten des Rezitationswettbewerbs "Jugend trägt Gedichte vor". Der Ausflug war eine Belohnung für die hervorragenden Leistungen der jungen Rezitatoren und wurde von der Sozial-Kulturellen Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien veranstaltet.

"Wieso ein Ausflug nach Dresden? Erstens, weil es bisher einen Preis im Rezitationswettbewerb in dieser Form nicht gab und es von daher etwas Neues war und zweitens, weil Dresden eine sehenswerte Stadt ist", erklärt Patrycja Karpińska den Grund für den Ausflug der Wettbewerbsfinalisten nach Elbflorenz, wie man Dresden auch anerkennend nennt.

Dresden an einem Tag


Los ging es für die 16 Schüler bereits um 7.00 Uhr von der Tankstelle bei Wrzoski. In Breslau kam ein Stadtführer dazu, der die Gruppe den ganzen Tag begleitet hat. Nach vier Stunden Fahrt sind die Schüler in Dresden angekommen. Die Führung durch die Altstadt begann mit einem Besuch im weltberühmten Zwinger. Dort haben die Jugendlichen unter anderem die Rüstkammer im Semperbau besichtigt. Zur Mittagszeit ging die Gruppe in die Altmarkt-Galerie. Dort hatten die Jugendlichen zwei Stunden Zeit um Dresden selber zu erkunden, etwas zu essen und Energie für den weiteren Stadtrundgang zu tanken. "Ehrlich gesagt fand ich diese zwei Stunden am besten, weil ich das machen konnte was ich wollte und das war: in eine Buchhandlung zu gehen. Ich habe mir dort deutsche Bücher gekauft, die man in Polen nur schwer bekommt", sagte Beata Czok. Auch andere Ausflugsteilnehmer haben in der freien Zeit Einkäufe gemacht. Da unter ihnen viele Fans der deutschen Nationalmannschaft waren, kauften sie unter anderem deutsche Fahnen und andere Accesoires mit Schwarz, Rot, Gold. Danach ging es für die Gruppe in das Verkehrsmuseum, wo sie alte Eisenbahnen, Autos und Fahrräder nicht nur sehen sondern auch anfassen und sogar "fahren" konnten. "Mir hat am besten der Besuch im Verkehrsmuseum gefallen. Das hat echt Spaß gemacht", meinte Alicja Barysz.

Kultur anfassen


Anschließend ging es für die Finalisten in die berühmte Frauenkirche. Auf dem Weg haben sie auch noch die neue jüdische Synagoge und die katholische Hofkirche gesehen. Trotz der ganztägigen Hitze waren alle in guter Stimmung, als es gegen 18.00 Uhr wieder nach Hause, in Richtung Polen ging. Im Laufe des Tages haben sich die Finalisten, die aus den verschiedensten Ortschaften des Oppelner Landes stammen, miteinander angefreundet. So sehr, das manchen von ihnen die Reise selbst viel Spaß gemacht hat. "Mir gefiel es besonders gut im Bus", scherzte Adrian Koletzko. Auch die Veranstalter waren mit dem Ausflug zufrieden. "Ich denke, es war spannend für die Jugendlichen. Wir haben ihnen die Möglichkeit gegeben, das deutsche Kulturerbe hautnah zu erleben. Durch das Wort konnten sie es schon bei den Vorbereitungen zum Rezitationswettbewerb kennen lernen und heute durften sie die deutsche Kultur, wörtlich gesagt, „anfassen“", fasst Zuzanna Donath-Kasiura, Chefin des Kulturreferats der SKGD den Ausflug zusammen.

Anna Durecka


 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


TVP Opole
Mittwoch / środy 19:00
Wiederhilung / powtórki: Sonntag / niedziele 22:05


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