Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Ein Freund der Schlesier E-mail

Christian Wulff ist neuer Bundespräsident

Genau wie Polen erlebte Deutschland vergangene Woche die Wahl eines neuen Staatsoberhauptes. Der Rücktritt von Horst Köhler hatte eine Neuwahl erfordert, die nach dem Grundgesetz, der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, innerhalb eines Monats stattfinden musste.


Die Wahl erfolgt nicht direkt durch das Volk, sondern die Bundestagsabgeordneten – und den Föderalismus betonend – eine gleiche Anzahl durch die 16 Bundesländer entsandter Personen traf sich als „Bundesversammlung“ nur für ihren einen Verfassungsauftrag – die Wahl des Bundespräsidenten. Der Bundespräsident hat vornehmlich repräsentative Aufgaben. Lediglich im Falle einer Auflösung des Bundestages infolge einer vom Kanzler verlorenen Vertrauensfrage und bei der Wahl einer Minderheitsregierung kämen ihm echte Entscheidungen zu. Insofern verlangt die deutsche Tradition stets einen integrativen Präsidenten, der sich politisch zurücknimmt und bei Gesetzesunterzeichnungen nur prüft, ob ein Gesetz verfassungskonform ist. Doch entpolitisiert war diese Wahl dennoch nicht. In der CDU/FDP-Koalition kriselt es gewaltig. Ein taktisch glänzender Schachzug gelang der SPD, als Sie Joachim Gauck als ihren Kandidaten der Öffentlichkeit vorstellte. Der einstige DDR-Bürgerrechtler aus Rostock und evangelische Theologe sieht sich als Konservativer, der eigentlich eher der CDU zuneigt. Doch als ehemaliger Chef der Behörde zur Aufarbeitung der Staatssicherheitsverbrechen der DDR ist Gauck eine moralische Instanz geworden, mit dem die SPD einen Vorschlag präsentierte, dem sich mancher im Regierungslager nicht entziehen wollte. Doch die CDU-Kanzlerin hatte mit dem in Osnabrück geborenen niedersächsischen Ministerpräsidenten Christian Wulff (51) einen Kandidaten ins Rennen geschickt, von dem manche meinten, er sei die letzte Gefahr für Merkels uneingeschränkte Parteimacht. Standen die CDU- und FDP-Vertreter in der Bundesversammlung also vor einer freien Wahl oder unterlagen sie innerparteilichen Weisungen? Blamabel genug: Im ersten Wahlgang erreichte Wulff nur 600 Stimmen aus dem Regierungslager, das über 644 Stimmen verfügte. Auch der zweite Wahlgang brachte keine absolute Mehrheit. Wie würden sich also die Linken entscheiden, die in den ersten beiden Wahlgängen die Ex-Chefredakteurin des Hessischen Rundfunks Lukrezia Jochimsen ins Rennen geschickt hatten? Sie trauten sich nicht, ihren Frieden mit der DDR-Vergangenheit zu machen und enthielten sich der Stimme. Wulff hätte im letzten möglichen Wahlgang eine relative Mehrheit gereicht, doch nun funktionierte auch die Parteidisziplin. Die Hälfte der bisherigen „Abweichler“ fand zu Wulff zurück, der nun sogar die absolute Mehrheit erhielt. Doch die Abweichler hatten ohnehin nicht gegen den untadeligen Wulff gestimmt. Ihr Warnschuss galt der Kanzlerin, der man signalisierten wollte, sie müsse endlich „regieren“. Wulff, der zweite katholische Präsident nach Horst Lübke, war seit 2003 Ministerpräsident – ein Amt das er nun an David McAllister abgab.  Wulff, von Beruf Rechtsanwalt, ist seit 1999 bereits vier Mal Gast des Schlesiertreffens gewesen, das er nach Hannover zurückholte. Erst letztes Jahr betonte er vor den Schlesiern: „Für uns alle sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir uns unserer Heimat erinnern. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Ihnen dieses Grundrecht verweigern wollen“.


Till Scholtz-Knobloch


 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


TVP Opole
Mittwoch / środy 19:00
Wiederhilung / powtórki: Sonntag / niedziele 22:05


TVP Katowice
Dienstag / wtorki 8:45

 

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Montag / poniedziałki 17:30

 

Schlesien Aktuell
Radio Opole
Montag - Freitag / od pon. do pt. 20:45

Kaffeeklatsch
Radio Park
Sonntag / niedziele 18:00


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