Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Naturschützer und Medienstar E-mail

Bernhard Grzimek – ein Leben für Tiere

Woche für Woche begrüßte Grzimek die Fernsehzuschauer mit seiner typisch nasalen Stimme mit dem Satz: „Guten Abend, meine lieben Freunde“. In 175 Folgen erreichte der Moderator Einschaltquoten, von denen man heute nur träumen kann. Seine Popularität ging weit über die Grenzen der alten Bundesrepublik hinaus. 1960 erhielt er für den Film „Serengeti darf nicht sterben“ den Oscar.


Fast 30 Jahre lang besuchte der am 24. April 1909 in Neisse geborene Bernhard Klemens Maria Hoffbauer Pius Grzimek die Deutschen in ihren Wohnzimmern. Jedes Mal brachte der Moderator ein anderes Tier in die Sendung mit. Er setzte sich für den Artenschutz ein und sammelte Spenden für Naturschutzprojekte. Für Grzimek war der Erhalt vom Aussterben bedrohter Tierarten genauso wichtig „wie die Erhaltung der Akropolis oder des Petersdoms in Rom“, und dafür kämpfte er in seinen Sendungen, Publikationen und Spendeaktionen. 1966 gelang es ihm, das Meru-Gebiet in Kenia in einen Nationalpark zu verwandeln.

Karriere dank Hühnern


1975 gehörte Grzimek zu den Gründern des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland. 1978 gründet er die erste deutsche Ökopartei, die „Grüne Aktion Zukunft“. Wann immer sich die Gelegenheit bot, appellierte Grzimek an das Gewissen der Menschen. Er legte sich mit Pelzfabrikanten und Krokodillederproduzenten an, schockierte seine Zuschauer mit Fernsehbildern von erschlagenen Robbenbabys oder grausam verendeten Legehennen in viel zu kleinen Käfigen. Hühner waren mit Grzimeks Karriere ohnehin eng verbunden. Schon in jungen Jahren züchtete er Hühner und schrieb Artikel für Geflügelzeitschriften. Nach dem Abitur 1928 zog Grzimek zum Veterinärstudium nach Leipzig, seine Hühner nahm er natürlich mit und kaufte für sie einen Schrebergarten. Bald darauf wurde Grzimek von seinem Vetter nach Berlin eingeladen, wo er dessen Hof bewirtschaftet und dort eine Hühnerfarm einrichtet. Seine 2.000 „glücklichen“ Hühner legen so viele Eier, dass Grzimek damit Berliner Hotels beliefert und gutes Geld verdient. Bald darauf heiratet er Hildegard Prüfer, die Tochter eines Neisser Gymnasialprofessors.


Als ihm das Preußische Landwirtschaftsministerium die Erforschung neuster Techniken der Geflügelzucht in den USA ermöglicht, ergreift Grzimek die Chance seines Lebens. 1932 legt er sein Staatsexamen im Veterinärwesen ab und promoviert. 1933 veröffentlicht Dr. Grzimek sein erstes Buch, „Das kleine Geflügelbuch“, ein Handbuch, das wie weitere Publikationen hohe Auflagen erreicht und in viele Sprachen übersetzt wird. Als Veterinäroffizier macht er in der Wehrmacht Karriere und übernimmt Aufgaben im Bereich tierpsychologischer Untersuchungen bei Pferden.

Tierische Zimmergenossen


Als der Berliner Zoo im Krieg zerbombt wird, rettet Grzimek einige Wölfe und Affen und bringt sie in seiner Wohnung unter. Er führt die Tiere sogar mitten durch Berlin Gassi. Bei einem seiner Spaziergänge trifft er zufällig Leni Riefenstahl. Weil diese gerade an einem Film, für den sie zahme Wölfe braucht, arbeitet, bietet Grzimek an diese zu dressieren. Auf diese Weise wird er mit dem „Filmbazillus“ infiziert. Doch bevor Grzimek selbst Filmprojekte startet, arbeitet er erst einmal weiter im Bereich Tierpsychologie und publiziert in Fachblättern. Durch seine Artikel im „Illustrierten Blatt“ wird sein markanter oberschlesischer Name deutschlandweit bekannt.


Nach Kriegsende kommt Grzimek nach Frankfurt am Main, wo er sich um den Wiederaufbau des zerstörten Zoos einsetzt. Er lässt Plakate drucken und zieht mit einer Gruppe von Tieren durch die Stadt. Sein medientauglicher Auftritt überzeugt die dortigen amerikanischen Besatzer, diese geben grünes Licht, aber keine Gelder. Am 1. Mai 1945 wird Grzimek zum Zoodirektor ernannt und muss Geschäftssinn zeigen. Doch er hat zündende Ideen. In der trostlosen Nachkriegszeit lockt er die Frankfurter mit Feuerwerken, Schaustellern, Musik- und Tanzveranstaltungen, ja sogar mit Damen-Schlammschlachten. Bis zu seiner Pensionierung am 30. April 1974 blieb Grzimek Zoodirektor. In den 50er Jahren unternimmt Grzimek Forschungsreisen nach Afrika, Japan, Kanada, in die UdSSR, Australien und Südamerika. Sein Sohn Michael ist stets dabei.

Ein Fernsehstar wird geboren


Auf ihren Forschungsreisen studierten beide das Verhalten der Tiere in freier Natur. Das erworbene Wissen setzten sie für eine artgerechte Haltung im Zoo ein. Das durch Menschen verursachte Aussterben vieler Tierarten veranlasste Grzimek zu einem lebenslangen Einsatz für Wildtiere. Dabei bediente er sich gerne des neuen Mediums Fernsehen. 1954 gründete Grzimek zusammen mit Sohn Michael die Bildagentur Okapia. Das Unternehmen war für die Grzimeks eine regelmäßige Einnahmequelle und machte sie in ihrer Tätigkeit als Herausgeber unabhängig.


Durch die regelmäßigen Fernsehsendungen wurde Grzimek landesweit bekannt und beliebt. Vor allem die live moderierte Sendung „Ein Platz für Tiere“ lockte Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Beim Dreh der Dokumentation „Serengeti darf nicht sterben“ 1959 starb Grzimeks Sohn Michael bei einen Flugzeugabsturz. Unter größtem Kraftaufwand und mithilfe seiner Schwiegertochter stellte Bernhard den Serengeti-Film fertig, der ihm 1960 den Oskar für den besten Dokumentarfilm einbrachte. Den Tod seines Sohnes hat Bernhard nie verwunden. 19 Jahre nach Michaels Tod heiratete Bernhard seine Schwiegertochter, die Witwe Erika, und adoptierte seine Enkel Christian und Stephan.

Selbst im Tod bei den Tieren


Grzimek legte großen Wert auf Unterhaltung. Innerhalb seiner Sendungen waren dennoch immer einige Minuten gequälten Tieren oder ökologische Missständen gewidmet. Diese Dosis stimmte. Auch Seine Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und trugen erheblich dazu bei, dass Naturreservate entstanden und die Öffentlichkeit für den Naturschutz sensibilisiert wurde. Grzimek war ein disziplinierter Mensch, der stets von 23.00-6.00 Uhr schlief. Laufen, Radfahren auf dem Heimtrainer und Liegestützen gehörten zu seinem Tagesrhythmus. Grzimek starb mit 77 Jahren in einem Frankfurter Zirkuszelt während einer Tiger-Dressur, so als habe er sein Ableben selbst inszeniert. Seine Urne wurde neben seinem Sohn Michael am Ngorongoro-Krater in Tansania beigesetzt.

Klaudia Kandzia


Am 18. Juli wird um 17.00 Uhr in der St. Hedwig-Festung Neisse die Ausstellung „Von Neisse nach Serengeti” eröffnet, die bis in den September zu sehen sein wird. Die Ausstellung wurde letztes Jahr im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen aus Anlass des 100. Geburtstages des berühmten Oberschlesiers Grzimek gezeigt.

 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


TVP Opole
Mittwoch / środy 19:00
Wiederhilung / powtórki: Sonntag / niedziele 22:05


TVP Katowice
Dienstag / wtorki 8:45

 

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Montag / poniedziałki 17:30

 

Schlesien Aktuell
Radio Opole
Montag - Freitag / od pon. do pt. 20:45

Kaffeeklatsch
Radio Park
Sonntag / niedziele 18:00


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