Kommentar

Als Pressevertreter erhalte ich allwöchentlich den Terminkalender vom Oppelner Marschall und seinen Vertretern und stelle immer wieder erstaunt fest: Steht beispielsweise ein Termin bei den Polnischen Kombattanten an, so nimmt diesen Marschall Józef Sebesta höchstselbst wahr, zu einer Veranstaltung einer zweisprachigen Schule hingegen (die Wettquoten stehen hier sehr niedrig) fährt einer der deutschen Marschälle Józef Kotyś oder Andrzej Kasiura. Vielleicht der beste Beleg dafür, dass die Nationalitäten der Region entgegen aller Sonntagsreden doch nicht so integriert sind wie gerne behauptet wird. More...

z ukosa

Dobrzeń-TOR

Festwial MN

Grimmnacht

Umowa Japończycy

biskup nominat

słowniczek

Durchsetzungsvermögen, das    siła przebicia
durchleuchten    przejrzeć kogoś
Feldbett, das    łóżko polowe
Flaute, die    zastój, stagnacja    
Sommerloch, das    sezon ogórkowy
Hängematte, die    hamak
jdn. herunterputzen    zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die    samokontrola
Soft Skills, die    kompetencje socjalne

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parat haben    oferować, dysponować
bemüht sein    starać się
schwärmen für jemanden    podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen    wypłakiwać się
peinlich    żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die    wzburzenie
variieren    różnić się, zmieniać
günstig        tanie
feilen    dopracowywać, szlifować
scheitern    zawieść, nie udać się
vermasseln    zawalić
wissen wie der Hase läuft    wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje

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verbreiten    rozpowszechniać
wie im Flug vergehen    szybko mijać
Anhang, der    załącznik
mitschleppen    wlec ze sobą
Rudel, der    wataha
ausroten    wytrzebić
spucken    pluć
überfluten    zalać
Höllenmensch, der    jaskiniowiec
Anwesenheit, die    obecność
von etwas Gebrauch machen    skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich    odnaleźć się
promovieren    doktoryzować się

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Musikgeschmack, der    gust muzyczny
rauspicken    wybrać
beeindrucken    robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig    godni zaufania
berücksichtigen    uwzględniać
einzigartg    wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern    zdobyć
Gewächshaus, das    szklarnia
Fließband, der        taśma
begünstigen    uprzywilejować    
Bürgschaft, die    rękojmia
aufheben    zawiesić

Internetradio

Stadtluft im Revier macht frei E-mail

Autonomiemarsch durch Kattowitz propagiert Autonomie für 2020

Am 17. Juli trafen sich auf dem Plac Wolnosci in Kattowitz zirka 1.500 Anhänger der Bewegung für die Autonomie Schlesiens zum mittlerweile traditionellen Autonomiemarsch, der bis zum Wojewodschaftsamt führte, wo eine abschließende Kundgebung stattfand.


Was vor einigen Jahren noch recht avantgardistisch anmutete, hat sich im Revier mittlerweile zu einer kleinen Volksbewegung gemausert. Jüngste Wahlprognosen prophezeien der Bewegung für die Wahl des Sejmiks der Woiwodschaft Schlesien fast 10 % der Stimmen, womit die Regionalisten schon knapp hinter der PiS als dritte politische Kraft rangieren. Und diesen Durchbruch konnte man bei fast tropischen Temperaturen angesichts der Volksfeststimmung zum Greifen spüren. Eine Blaskapelle begleitete die zu vielleicht 90 Prozent unter 30 Jahren alten jungen Leute, die fast ausnahmslos in die oberschlesischen Farben gelb-blau, einige auch in die gesamtschlesischen Farben weiß-gelb gehüllt waren. Das riss einige Passanten fast mit, die das Spektakel wie einen Karnevalsumzug eher unterhaltend als störend verfolgten. Selbst Straßenbahnen mussten warten. Als ein Anhänger Fahne schwenkend durch einen wartenden Waggon eilt, gibt es sogar unerwarteten Szenenapplaus, und der Fahrer lässt sich amüsiert ein oberschlesisches Fähnchen zur Solidarität in seien Führerstand anbringen.


Den Zug der Demonstranten, der dieses Jahr das Motto „Poradzymy“ in Anspielung auf Barak Obamas „Yes we can“ wählte, skandiert immer wieder „Górny Śląsk“ (Oberschlesien), womit jedoch nicht das Revier, sondern die historische Einheit Oberschlesiens von Oppeln bis Myslowitz und ohne Tschenstochau betont wird. Vor dem Woiwodschaftsamt ruft der Vorsitzende Jerzy Gorzelik die Wiederherstellung der Autonomie der Woiwodschaft Schlesiens zum 100. Jubiläum des Autonomiestatus als Ziel aus. Die Autonomie war im Juli 1920 nach dem Anschluss an Polen eingeführt und nach dem Ende der deutschen Besetzung durch das kommunistische Polen nicht wiederhergestellt worden. Man hat den Eindruck, 20 Jahre nach der Wende schockt die Forderung zumindest im Revier nicht mehr wirklich. Macht Großstadtluft also wirklich frei? Zumindest im Revier; denn die Autonomiebewegung wird ihren noch ausstehenden diesjährigen Marsch für die Einheit Oberschlesiens nach letztjährigen Erfahrungen nicht mehr in Oppeln, sondern am 16.10. in Rosenberg ausrichten.


Till Scholtz-Knobloch

 

Karolin łůnaczi

Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł. More...

Ereignisse Deutsche Minderheit

Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol

http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html

 

Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.

 

Aufnahme der Sendung

Schlesien Journal


TVP Opole
Mittwoch / środy 19:00
Wiederhilung / powtórki: Sonntag / niedziele 22:05


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Dienstag / wtorki 8:45

 

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Montag / poniedziałki 17:30

 

Schlesien Aktuell
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Montag - Freitag / od pon. do pt. 20:45

Kaffeeklatsch
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Sonntag / niedziele 18:00


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