
Kommentar
z ukosa
słowniczek
Durchsetzungsvermögen, das siła przebicia
durchleuchten przejrzeć kogoś
Feldbett, das łóżko polowe
Flaute, die zastój, stagnacja
Sommerloch, das sezon ogórkowy
Hängematte, die hamak
jdn. herunterputzen zbesztać kogoś
Selbstbeherrschung, die samokontrola
Soft Skills, die kompetencje socjalne
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parat haben oferować, dysponować
bemüht sein starać się
schwärmen für jemanden podkochiwać się w kimś
sich die Seele aus dem Leib weinen wypłakiwać się
peinlich żenujące, zawstydzające
Erschütterung, die wzburzenie
variieren różnić się, zmieniać
günstig tanie
feilen dopracowywać, szlifować
scheitern zawieść, nie udać się
vermasseln zawalić
wissen wie der Hase läuft wiedzieć jak coś działa, funkcjonuje
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verbreiten rozpowszechniać
wie im Flug vergehen szybko mijać
Anhang, der załącznik
mitschleppen wlec ze sobą
Rudel, der wataha
ausroten wytrzebić
spucken pluć
überfluten zalać
Höllenmensch, der jaskiniowiec
Anwesenheit, die obecność
von etwas Gebrauch machen skorzystać z czegoś
zurechtfinden, sich odnaleźć się
promovieren doktoryzować się
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Musikgeschmack, der gust muzyczny
rauspicken wybrać
beeindrucken robić wrażenie, imponować
vetrauenswürdig godni zaufania
berücksichtigen uwzględniać
einzigartg wyjątkowy, jedyny w swoim rodzaju
ergattern zdobyć
Gewächshaus, das szklarnia
Fließband, der taśma
begünstigen uprzywilejować
Bürgschaft, die rękojmia
aufheben zawiesić
| 65 Jahre Wartezeit |
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Nach mehrjährigem Bemühen wird an der Meereskirche von Gdingen am 30. Januar eine Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer enthüllt, die vor 65 Jahren auf den in der Ostsee versenkten Evakuierungsschiffen „Wilhelm Gustloff”, „Steuben” und „Goya” ums Leben kamen. Für den Vorsitzenden des Verbandes deutscher Bevölkerung in Gdingen ist dies ein Lebensereignis.
Der Verbandsvorsitzende Benedykt Reschke bemühte sich seit Beginn seiner Amtszeit um ein symbolisches Zeichen der Erinnerung an die zehntausenden deutschen Zivilisten aus Ost- und Westpreußen und Pommern, die im Januar, Februar und April 1945 durch die Torpedierung der Schiffe durch die Sowjets in der Ostsee ums Leben kamen. In der Stiftungsurkunde der Gedenktafel für die größte Tragödie in der zivilen Schifffahrt der Welt heißt es: „Initiator war der Verband deutscher Bevölkerung in Gdingen mit dessen Vorsitzendem. Gestaltet wurde die Gedenktafel vom Danziger Bildhauer Wawrzyniec Samp. Worte der Anerkennung gebühren vor allem den Spendern, insbesondere dem deutschen Generalkonsulat in Danzig, der Staatskanzlei Mecklenburg Vorpommern, der Landsmannschaft Ostpreußen und der Landsmannschaft Westpreußen”. Und weiter: „Zu diesem Zeitpunkt war Bernard Gaida Vorsitzender des Verbandes der deutschen sozial-kulturellen Gesellschaften in Polen, Deutschlands Generalkonsul in Danzig war Joachim Bleicker, welcher bei dem Projekt sehr hilfreich war. Als Stadtpräsident Gdingens amtierte Wojciech Szczurek, als Stadtpräsident Danzigs Paweł Adamowicz. Hiesiger Pfarrer war Marek Mirus, und Edward Pracz war Seelsorger für die Menschen des Meeres”. Den Gottesdienst für die Opfer hielten auf Deutsch und Polnisch Andre Schmeier, Seelsorger der deutschen Minderheit aus Allenstein, und Wojciech Froelich, evangelischer Pastor aus Stolp; zusätzlich sprach ein Vertreter der mosaischen Gemeinde ein Kaddisch für die Toten in hebräischer Sprache. Nach dem Gottesdienst folgte die Enthüllung und Weihe der Gedenktafel durch Łucja Bagińska, letzte in Polen lebende Zeugin der Tragödie, und Konsul Joachim Bleicker, die Vorsitzende der Landsmannschaft Westpreußen Sybille Dreher, Bernard Gaida und Benedykt Reschke. Ansprachen von deutscher Seite hielten Bleicker, Dreher und Gaida.
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Karolin łůnaczi
Mocka wům już ercejlowałach o mie, mojyj famili, mojyj orkiestrze. Ale nie padałach wům nigdy co, zwiůnzanygo ze ślůnskym mie tak richtig festy fascynuje. Sům to rozmajty postaciy nadprzirodzůny kery szło trefić, a kto wiy czy nie idzie jeszcze dzisiej trefić u nołs na ślunsku. Nołważniejszoł postać to je utopiec, we rozmajtych rejůnach nazywani tyż utopkym, topkym abo topielcym. Wyglůndoł jak chop, niy mioł jednyj nogi, yno końsky kopyto, a dycki w butach łajziůł.
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Ereignisse Deutsche Minderheit
Brückenbauer aus Schlesien - Daniel Kaiser in Gespräch mit Alfons Nossol
http://www.wdr5.de/sendungen/tischgespraech/s/d/11.08.2010-20.05.html
Der 4. Juni 1989 ist für Alfons Nossol ein Schlüsseldatum. Die deutsche Minderheit in Polen durfte zum ersten Mal nach dem Krieg einen deutschsprachigen Gottesdienst feiern. Das Kirchenlied ‚Großer Gott, wir loben Dich‘ brachte die Wende, erinnert sich der 77jährige, der mehr als drei Jahrzehnte Bischof von Opole (Oppeln) war. „Bei der ersten Strophe haben alle so laut gesungen, dass die Flügel der Engelfiguren wackelten.“ Bei der zweiten Strophe hätten schon einige geweint. „Aber bei der dritten Strophe schluchzte die ganze Kirche.“ Nossol geißelte die Vertreibung der Deutschen stets als Unrecht. In diesem Jahr erhielt er in Hamburg den Deutschen Nationalpreis für seinen Einsatz für die Versöhnung. Im Tischgespräch mit Daniel Kaiser erzählt Alfons Nossol vom Kampf gegen den Kommunismus, von der schwierigen Aussöhnung nach dem Krieg und wie er schon als 12jähriger einmal Seelsorger sein musste.
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