Las Vegas in Krappitz

39 000 Lichter und hunderte von Menschen waren zur Weihnachten bei den Jaschiks in Krappitz im Garten. Das meist beleuchtete Haus in der Region hatte gestern (Dienstag 27.12) außer weihnachtlichen Dekorationen auch Musikalisches zu bieten.

Die Liveband Oder Blass Band aus dem DFK Zywodczütz hatte nämlich ein Konzert für alle Besucher gegeben und sie weiterhin in weihnachtlicher Stimmung gehalten. Alles ganz spontan schon zum fünften Mal und zur Freude der Gäste.

“Es war vor Jahren eigentlich ein Zufall. Ich kam hier zu den Jaschik’s mit der ganzen Familie um die Beleuchtung zu bewundern. Mich hat seine mühsame Arbeit so bewegt, dass wir schon das fünfte Mal heute beim ihm spielen. Wir wollen die Besucher noch mehr in Stimmung bringen, aber vor allem wollen wir mit der Musik uns beim Herrn Jaschik für das Engagement bedanken und sein Meisterwerk schätzen”, sagt Andrzej Namysło aus der Oder Blass Band.

In der kleinen Garage vom Hausherr Heinrich Jaschik passten Schlagzeug, Trompeten, Posaunen, und zehn Männer. Die Idee um ein Weihnachtskonzert zu organisieren kam von den Musikern selbst.

Die Krappitzer können sich gar nicht Weihnachten ohne die Jaschik’s vorstellen. Dieses Haus sieht man auf jeden Fall vom weiten und auf der Straße muss man im Stau warten um da anzukommen. Bei ihnen waren schon Besucher aus Madagaskar, Australien oder USA. Die Jaschiks freuen sich über jeden der das Werk bewundert.

“In diesem Jahr sieht es wieder bisschen anders aus. Vor allem habe ich mehr Lichter, also 39 Tausend. Aber es gibt auch neue Elemente und neues Arrangement, wie zum Beispiel eine Krippe. Am Wochenende kamen sogar BESUCHER aus Chile oder Brasilien. Mir macht es sehr viel Freude und gibt mir Zufriedenheit, weil so viele Menschen meine Leidenschaft schätzen”, sagt Heinrich Jaschik.

Die Weihnachtszeit dauert beim Ehepaar Jaschik das ganze Jahr. ohne jegliche Unterbrechung wird weiter an den Konstruktionen gearbeitet. Es wird entworfen, geschnitzt, gemalt und schließlich beleuchtet.

Die Beleuchtung kann man noch bis zum 6. Januar sehen, die Jaschiks freuen sich über jeden Besucher.

Dominika Bassek, ml