Der Minderheitenseelsorger der Deutschen Minderheit in der Diözese Oppeln, Pfarrer Peter Tarlinski, im Gespräch mit Pater Marian Arndt (Breslau) (links).

Der Minderheitenseelsorger der Deutschen Minderheit in der Diözese Oppeln, Pfarrer Peter Tarlinski, im Gespräch mit Pater Marian Arndt (Breslau) (links). Bildquelle: Johannes Rasim

Vor 25 Jahren konnten in Polen die ersten Deutschen Freundschaftskreise entstehen. Die Deutschen konnten nun auch Pilgerfahrten zu den beliebten Wallfahrtsorten in Schlesien durchführen – ein Grund zur Freude und zur Dankbarkeit.

 

Johannes Rasim

Die diesjährige Wallfahrt der Deutschen nach Wartha (Bardo) fand am 12. Juli statt. Die feierliche Eucharistiefeier wurde von Pfarrer Peter Tarlinski (Oppeln) geleitet, der in seiner Predigt unter anderem sagte: „Die Mutter Jesu wird als die Beschützerin des Glaubens verehrt und sie wird auch zurecht als Gottesmutter der Lebensfindung betrachtet und angerufen, um uns bei unseren Angelegenheiten zu helfen und uns die richtigen Wege finden lässt.“ In einem zweiten Gedanken sprach Pfarrer Tarlinski über Ehe und Familie: „In heutiger Zeit ist es schwer die Ehe und die Familie nach dem christlichen Vorbild zu führen, weil so viele Strömungen etwas anderes behaupten, als könnte man diese Grundlage des gesellschaftlichen und des menschlichen Lebens, wie es die Ehe und die Familie bilden, ersetzen. Die Gottesmutter ist diejenige, die ihnen den Weg weist und zueinander führt.“ Im Jubiläumsjahr können die Deutschen mit Freude auf- und in Fischer Dankbarkeit zurückschauen, denn trotz aller Hindernisse und Behinderungen konnte Vieles erreicht werden.