Die Miro Deutsche Fußballschule soll nun eine eigene Hymne bekommen. Die erste Miro Deutsche Fußballschule wurde 2014 in Chronstau als ein Pilotprojekt der Deutschen Minderheit gegründet. Es sollte ein Sportangebot vor Ort für Kinder sein, die dabei auch Deutsch lernen. Die Idee ist voll eingeschlagen.

 

 

BU: Die Miro-Hymne soll dann bei Turnieren erklingen
Foto: Manuela Leibig

 

 

Nun betreut die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien in 13 Ortschaften Miro Deutsche Fußballschulen, in denen 500 Kinder mit 23 eingestellten Trainern zwei Mal die Woche trainieren und dabei Deutsch lernen. Die Kicker im Alter von vier bis zwölf Jahren, sind in entsprechende Altersgruppen geteilt. Die Trainer nehmen an Schulungen teil, für die Kinder werden zahlreiche Turniere organisiert. Was jetzt noch fehlt ist eine Hymne, die alle vereint. Deswegen hat die SKGD einen Wettbewerb ausgeschrieben. „Es ist vor allem eine Form von Integration für die Kinder. Ich denke, dass, wenn alle großen Sportklubs oder große Turniere wie die Europa- oder Weltmeisterschaften eine eigene Hymne haben, dann sollten wir auch so eine Hymne haben”, argumentiert Paulina Magosz, Koordinatorin der Kulturgruppen der SKGD. „Also wollen wir die Möglichkeit geben, so eine Hymne zu komponieren. Nicht nur Kulturgruppen oder Musiker aus der Deutschen Minderheit können sich melden, sondern alle, die einen Text in Deutsch schreiben möchten”, sagt Paulina Magosz.

 

 

 

 

Die Hymne soll dann bei Turnieren erklingen. Doch zuerst sind Musikkünstler gefragt. Ein Text in deutscher Sprache soll her und selbst komponierte Musik. Auf die Gewinner des Wettbewerbs wartet die Aufnahme der Hymne in einem professionellem Studio und ein Preis. Der Einsendeschluss der Arbeiten ist der 22. Mai. Weitere Einzelheiten gibt es im Büro der SKGD und auf der Internetseite www.skgd.pl

 

 

Manuela Leibig