In Breslau wurde wieder im Garten des DSKG-Sitzes der Maikranz gefeiert. Dieses traditionelle Fest wird von vielen mit Freude jedes Jahr besucht. So war es auch am 12. Mai.

 

Auch musikalisch war an dem Nachmittag viel los
Foto: D. Bassek

 

Jemand hat einmal gesagt, dass der Frühling die Musik der Natur ist und deshalb wird schon seit ungefähr 25. Jahren der Mai musikalisch im Garten der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau begrüßt. Das Wetter hat wie immer mitgespielt und die Gäste waren auf Entspannung ausgerichtet. Alle hat die Vorsitzende der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau, Renata Zajączkowska, begrüßt und das „Maikränzchen“ eröffnet. Zusammen mit den Mitgliedern der Deutschen Minderheit hat auch die Generalkonsulin in Breslau, Ulrike Knotz, gefeiert.

Es war spaßig und musikalisch. Insgesamt drei Chöre haben ihr Frühlingsrepertoire präsentiert. Den Anfang machte der Gastchor aus Karlsruhe. „inCanto“ hat deutsche und englische Lieder gesungen, aber auch ein polnisches „Kołysanka“. Das letzte Lied wurde gemeinsam von allen drei Gesangsgruppen präsentiert. Dabei waren auch die Sänger des Chors Sursum Corda aus der Universität des Dritten Lebensalters an der Universität Breslau und die Heimatsänger unter der Führung von Steffi Wróbel und Jadwiga Zawada vom Breslauer DSKG.

 

Für die Kinder wurden Spiele und ein Bastelworkshop organisiert Foto: D. Bassek

 

Ihre gesangliche Talente haben auch die Kinder aus dem Deutschkurs und der Grundschule Nr. 20 in Breslau bewiesen. Für die Kleinsten wurde auch ein Bastelworkshop vorbereitet und gemeinsamen Spiele für Kinder und Jugendliche.

An diesem Tag hat sich alles um den Maibaum gedreht. In der Mitte des Gartens war er bunt und schön geschmückt und hat alle in den Frühling versetzt. Um mehr über diese deutsche Tradition zu erfahren, haben die Gäste auch einen Vortrag zum „Maibaum: Geschichte, Tradition und Brauchtum” gehört. „Dieser Maikranz hat bei uns schon eine lange Tradition. Unsere Mitglieder mögen es, deshalb werden wir ihn solange veranstalten wie das Interesse groß ist”, meint die Vorsitzende der Deutschen Sozial-Kulturellen Gesellschaft in Breslau Renata Zajączkowska.

Die Veranstaltung wurde aus den Mitteln des Bundesministeriums des Inneren der Bundesrepublik Deutschland dank dem Verband deutscher Gesellschaften in Polen finanziert.

 

 

 

 

Dominika Bassek