V.l.: die Gewinnerin des Wettbewerbs Katarzyna Piętak, der Drittplatzierte Jerzy Mikus, die deutsche Konsulin in Oppeln Sabie Haake und der Chefredakteur des Wochenblattes Rudolf Urban. Marcin Długajczk konnte leider bei der Preisübergabe nicht dabei sein.
Foto: Sylwia Kolakowska

In unserem Wissenswettbewerb um den deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag stehen die Gewinner fest und ganz weit vorne ist Myslowitz, denn gleich die Gewinner des ersten und zweiten Preises stammen aus dieser oberschlesischen Stadt. Kurz vor Weihnachten kamen die Gewinner in unsere Redaktion und nahmen aus den Händen der deutschen Konsulin in Oppeln Sabine Haake ihre Preise entgegen.

 

 

In unserem Wettbewerb haben gleich sieben Teilnehmer alle Fragen richtig beantwortet, sodass wir in der Redaktion die Gewinner auslosen mussten. Zur Erinnerung: Das deutsche Konsulat in Oppeln ist der Sponsor unseres Wettbewerbs und zu gewinnen gab es eine hochwertige Kaffeemaschine der Marke Bosch als Hauptpreis, für den Zweitplatzierten gab es ein Wochenende im Hotel Dębowe Wzgórze in Arnoldsdorf bei Ziegenhals (Jarnołtówek, gm. Głuchołazy) und der Gewinner des dritten Preises erhielt ein sechsteiliges Geschirrservice.

Jugend aus Myslowitz

Die Gewinnerin des Hauptpreises ist Katarzyna Piętak und zweiter wurde Marcin Długajczyk. Beide besuchen die technische Oberschule Nr. 4 in Myslowitz und wollen später Informatiker werden. „Auf den Wettbewerb hat uns unsere Deutschlehrerin gebracht, die das Wochenblatt.pl jede Woche liest. Und sie animierte uns dazu mitzumachen“, sagt Katarzyna Piętak. Dabei war es für die beiden Teilnehmer nicht einfach jede Woche die Coupons zu bekommen. „Bei uns ins Myslowitz kann man leider nirgendwo die Zeitung bekommen, also sind wir jede Woche nach Kattowitz gefahren, um das Wochenblatt zu holen“, erzählt Katarzyna Piętak. Und die Mühen haben sich, wie man sieht, gelohnt.

Vertreter aus der Oppelner Region

Der Drittplatzierte ist der Vorsitzende des Gemeindevorstandes der SKGD in Walzen (Walce) Jerzy Mikus, für den der Wettbewerb eine gute Gelegenheit war, sich näher mit dem Vertrag zu beschäftigen. „Zwar wusste ich in groben Zügen, was im Vertrag geregelt wurde, ich kam aber nie dazu den Text von Anfang bis Ende zu lesen. Nun hatte ich die Motivation dazu“, sagt Jerzy Mikus.

Bei der Preisverleihung unterstrich die deutsche Konsulin in Oppeln, dass der deutsch-polnische Vertrag einzigartig in seiner Form ist. „Mit keinem anderen Land hat Deutschland einen so detaillierten Vertrag unterzeichnet, bei dem es sowohl um die Kontakte und die Zusammenarbeit auf der Regierungsebene geht, gleichzeitig aber auch um solche Initiativen wie den Jugendaustausch“, sagt Sabine Haake.

Das Wochenblatt.pl und sein Herausgeber, die Produktionsgesellschaft „Pro Futura“, bedanken sich bei allen Teilnehmern unseres Wettbewerbs! Besonderer Dank gilt allerdings dem deutschen Konsulat in Oppeln für die Finanzierung der Preise und die Unterstützung bei der Realisierung des Projektes!

Rudolf Urban