Das Landratsamt Oppeln ist dem aus dem Regionalen Operationsprogramm der Woiwodschaft Oppeln 2014-2020 geförderten und über den Europäischen Sozialfonds mitgetragenen Programm „Prioritätsachse gesellschaftliche Integration“ beigetreten. Aus diese Quelle konnten 136.000 Złoty beschafft werden, wobei man selbst 220.000 Złoty beisteuerte. Hier die Ergebnisse.

 

Henryk Lakwa starosta opolski
D. Henryk Lakwa, der Landrat von Oppeln
Foto: www.powiatopolski.pl

 

„Der Landkreis Oppeln besitzt nun kraft einer von uns unterschriebenen notariellen Urkunde eine Dreizimmer-Wohnung mit Küche in der Stadt Oppeln für drei Heimkinder, die dort in den kommenden Jahren wohnen sollen. Ziel ist es, dass sie selbstständig werden und anschließend erfolgreich ins Erwachsenenleben eintreten können, und zwar mit guter Vorbereitung auch im Sinne der Integration in die lokale Gemeinschaft. Bis jetzt hatte der Oppelner Landkreis übrigens noch keine solchen Wohnungen, obwohl wir sehr gute Projekte eingereicht hatten”, sagt der Oppelner Landrat Henryk Lakwa.

 

Seinem Konzept nach soll das Projekt den Zugang zu Dienstleistungen für Familien mit Betreuungs- und Erziehungsproblemen sowie zur Ersatzobhut in der Woiwodschaft Oppeln verbessern, und zwar durch einen besseren Zugang zu sozialen Dienstleistungen, die es ermöglichen, Defizite oder Fehlfunktionen der besagten Gruppen zu beheben und vorbeugend ihrer Marginalisierung entgegenzuwirken. Zu den vom Landkreis Oppeln zu erfüllenden Aufgaben gehört auch die Unterstützung von Familien und Pflegefamilien. Zudem soll beim Kreisjugendamt Oppeln ein Zentrum für die Unterstützung von Familien entstehen, das kostenlose Beratung und fachliche Unterstützung in den Bereichen Psychologie, Psychiatrie und Drogentherapie sowie Sozialarbeit anbietet. Im Rahmen der Unterstützung und Integration von Pflegefamilien im Landkreis Oppeln sind darüber hinaus Bildungsreisen geplant. Ziel ist hier eine Stärkung der Erziehungskompetenz von Pflegefamilien und ein Erfahrungsaustausch rund um die Elternschaft. Dabei sollen die beteiligten Familien von Spezialisten professionell begleitet und unterstützt werden.

 

Krzysztof Świerc