Das innovative Projekt des Hauses der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit (HDPZ) „Hausbooks“ zeigt bereits Wirkung. Mit der Initiative konnte man die Reichweite der Publikationen des Hauses mit Erfolg ausbreiten. Dazu präsentierte man sich ebenfalls unlängst auf der Schlesischen Buchmesse.

 

Die Messe, die vom 10. bis zum 12. November in Kattowitz stattfand, ist die größte Buchveranstaltung in der Woiwodschaft Schlesien und eine der prominentesten im ganzen Land: „Wir wollten die Möglichkeit nutzen, um uns dort zu präsentieren. Die Idee dazu kam unmittelbar vom Projekt ´Hausbooks`, das ja erst vor einiger Zeit gestartet ist. Das war eine gute Gelegenheit, um mit der Initiative nach außen zu gehen“, sagt die stellvertretende Direktorin des HDPZ Weronika Wiese, die selber vor Ort war.

 

Wie reagierten die zahlreichen Besucher der Messe auf „Hausbooks“? Wie Weronika Wiese berichtet, trafen die Vertreter des HDPZ auf besonders positive Reaktionen. Man sei „überrascht gewesen“ wie viele Menschen schon über die Publikationen des Hauses Bescheid wussten und diesbezüglich war der Auftritt auch eine Bestätigung der eigenen guten Arbeit: „Das war eine wirklich positive Erfahrung. Viele Menschen haben uns gesagt, dass sie sogar speziell wegen unseres Standes zu dieser Messe gekommen sind. Wir waren wirklich überrascht, wie viele Personen schon unser Angebot kennen und sich gut in der Thematik, die wir anbieten, orientieren“, berichtet Weronika Wiese. Angeboten wurden am Stand in Kattowitz die beliebtesten Publikationen des HDPZ, von denen das Haus mittlerweile Dutzende herausgegeben hat. Darunter finden sich auch Bücher, die Themen des deutsch-schlesischen Erbes als erste aufgegriffen haben und von Geschichtsexperten gelobt werden.

 

Nicht nur im Hinblick auf den Auftritt in Kattowitz ist das Projekt „Hausbooks“ aber ein Erfolg. Nach Weronika Wiese konnte man dank der Initiative das Angebot an Publikationen sogar noch erweitern, denn im Rahmen des Projektes werden auch Publikationen der Partnerinstitutionen angeboten, wie die des Oberschlesischen Museums in Ratingen.

 

Hausbooks“ ist eine Art Internetauktionsportal, das Bücher des HDPZ nicht nur im traditionellen Vertrieb anbietet, sondern auch im Internet. Es wurde 2017 gestartet mit dem Ziel, Publikationen auch für die Menschen zugänglich zu machen, die nicht an Projekten der deutschen Minderheit teilnehmen können, oder wegen der Entfernung die Bücher nicht in Oppeln oder Gleiwitz kaufen können. Den Online-Shop findet man auf www.hausbooks.pl.

 

Łukasz Biły