Schloss der Reichsgrafen von Oppersdorff in Oberglogau

Das Oberglogauer Schloss wurde für den Preis „Gepflegtes Kulturdenkmal 2017“ (Zabytek Zadbany) nominiert.

 

Der Wettbewerb soll auf Initiativen aufmerksam machen, die sich der Kulturgutbewahrung verschrieben haben. So werden unter der Aufsicht des Generalamtes für Denkmalpflege Orte polenweit markiert, die als Beispiel für Denkmalpflege, Instandsetzung und Nutzungsideen stehen.

 

Das Schloss in Oberglogau (Glogowek) war Ritter- und Fürstenresidenz und über viele Jahre Sitz der Familie der Reichsgrafen von Oppersdorff, die von 1562 bis Kriegsende 1945 Besitzer des Schlosses waren.

 

Am Wettbewerb nehmen auch Objekte teil, die für eine besondere Nutzung oder als Industriedenkmäler beurteilt werden. Auch Holzbauten gehört zu einer der bewerteten Kategorien, und 2015 wurde die Oberglogauer Heilig-Kreuz-Kirche in diesem Bereich ausgezeichnet. Ob Oberglogau mit seinem Oppersdorffer Schloss noch einmal siegt, erfahren wir am 19. April bei der Gala zum Internationalen Tag der Denkmalpflege in Bromberg.

 

Mit dem Internationalen Tag der Denkmalpflege möchte man Kulturdenkmäler präsentieren, die einen besonderen Wert für das regionale, aber auch gesamteuropäische Kulturerbe aufweisen. Man will aber auch diejenigen hervorheben, die sich für den Erhalt dieses Kulturerbes einsetzen.

K. Kandzia