Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Thursday, January 20, 2022

Vergessenes Erbe

Cosels Fenster zur Welt

Mehr als 1.000 Schiffe jährlich verkehrten einst auf dem zwischen 1792 und 1821 gebauten Klodnitzer Kanal. Bereits davor, als es weder einen Hafen in Cosel noch den Klodnitzer Kanal gab, hatte es auf der Oder dennoch eine Schifffahrt gegeben. Mit der industriellen Entwicklung wurde ein Hafen aber schließlich zwingend notwendig. Sein Bau dauerte von 1891 bis 1908.

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Über ein Schloss, das es nicht mehr gibt

 

Park, Kornspeicher und Glockenturmkapelle mit einer Figur des heiligen Johannes von Nepomuk. Genau das ist es, was von der Schloss- und Parkanlage in Schlogwitz übrig geblieben ist. Das Schloss selbst ist heute nur noch auf alten Fotografien, Postkarten oder Abbildungen zu bewundern. Nach dem Krieg verwüstet, wurde das Gebäude Mitte der 1960er Jahre schließlich gesprengt. Zu diesem Zeitpunkt war es, so sei erwähnt, bereits in das Denkmalregister eingetragen. Das Bauwerk zu zerstören war regelrecht barbarisch.

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In der Stadt der Weber und Schuhmacher (+Video)

 

 

Als die Autorin dieses Textes heiratete, wollte ihre Mutter nicht einmal davon hören, für ihre Aussteuer andere Handtücher als die von „Frotex” zu kaufen. Ja, ja, der Baumwollindustriebetrieb „Frotex”, Erbe der Fabriktraditionen der Familien Pinkus und Fränkel aus Neustadt, hat von seinen großen Vorgängern nicht nur Industriegebäude und Fertigungsstraßen geerbt, sondern vor allem ihren guten Ruf. Und dieser ist, wie Sie wissen, mit Geld schwer zu kaufen.

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Über schlesische Schwenckfelder

 

Andrzej Sapkowski schrieb seinerzeit die exzellente fantastisch-historische Trilogie „Narrenturm”, deren Handlung vorwiegend in Schlesien spielt. Der Schriftsteller dürfte dabei wohl nichts von Harpersdorf gehört haben, denn wäre ihm die Geschichte dieser Ortschaft und der dortigen Kirche bekannt gewesen, hätte er ganz gewiss ihr Roman-Potenzial zu schätzen gewusst. Was es dort nicht alles gibt! Andersgläubige, Emigration über den Großen Teich, ein geheimnisvolles Denkmal. Und auch noch Dan Brown…

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Letzter Abschied in der „Makom Cadik”

 

 

Am steilen Abhang der Schwedenschanze südlich von Zülz liegt einer der ältesten und größten jüdischen Friedhöfe in Schlesien. Mehr als 900 Grabstellen sind dort erhalten geblieben. Zumindest waren es vor 30 Jahren so viele. Der älteste dort gefundene Grabstein stammt aus dem Jahr 1621. Dieser Friedhof erinnert noch immer daran, dass die Geschichte der Stadt Zülz einst untrennbar mit deren jüdischer Gemeinde verbunden war.

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Ein Städtchen der Barmherzigkeit

 

 

Wie sichert man sich die Unsterblichkeit? Ein guter Weg ist es, ein Erbe zu hinterlassen, das über Generationen fortdauern wird. So zum Beispiel ein Gebäude. In dieser Materie bewähren sich entgegen dem ersten Anschein gemeinnützige Gebäude besser als etwa Schlösser. Wie die Heilanstalt in Branitz, dessen Ideengeber, Gründer und teilweise auch Stifter der Priester Joseph Martin Nathan war.

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Amerikanischer Traum

 

 

Vielleicht kommt es einem nach wohltuendem Grün dürstenden Spaziergänger einmal in den Sinn, über Felder und Wiesen entlang der Hotzenplotz zu joggen. Vielleicht stößt er dabei zufällig auf etwas, das aussieht wie die Ruine eines Magnaten-Anwesens, errichtet im Stil der florentinischen Frührenaissance. Und vielleicht wird jener Spaziergänger dann später schockiert erfahren, dass das, was er gesehen hat, in Wirklichkeit eine Mühle war. Die Mühle von Schreibersdorf.

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