Das Institut für Auslandsbeziehungen organisiert zusammen mit dem Bund der Jugend der Deutschen Minderheit und Partnern aus der Ukraine und Deutschland ein Projekt für Jugendliche – Slamin’ Stereotypes – Gedanken gegen Schubladendenken. Es wird zum zweiten Mal ausgetragen, aber zum ersten Mal in einem internationalem Kreis.

 

 

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Poetry Slam bedeutet so viel wie Dichterschlacht. Diese Form von Dichterwettstreit ist in England und Deutschland schon sehr bekannt, nun ist es Zeit für Oppeln. Doch bevor die Teilnehmer des Projekts ihre Texte auf der Bühne präsentieren, müssen diese zuerst vorbereitet und geschrieben werden. Auf dem Programm stehen interaktive Workshops zu Themen wie Vorurteile, Stereotype und Ausgrenzung, sagt die IfA Kulturmenagerien im BJDM Magdalena Stawiana:
„Wir möchten versuchen dieses Jahr das Thema breiter zu fassen, das heißt wo begegnet uns Diskriminierung in unseren kleineren Kreisen, in unseren Familien, Schulen Universitäten. Wo können wir gegensteuern?“

 

 

Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 16 und 20 Jahren aus Polen, Deutschland und der Ukraine, die der deutschen Sprache mächtig sind: „Was wir uns wünschen würden, ist, dass die Teilnehmer sehr unterschiedliche Milieus repräsentieren. Die Sprachkenntnisse sind auf jeden Fall auch wichtig, weil alles auf Deutsch geführt wird, aber wir gucken auch, welche Erfahrungen die Jugendlichen schon haben, sind das schon erfahrene Studenten, Schüler; haben sie schon mit Poetry Slamin Erfahrung gehabt“, so Stawiana.

 

 

Das Projekt findet vom 26. – 30. Mai 2016 in Oppeln statt. Um an daran teilzunehmen, muss man sich vorher anmelden: An stawiana@ifa.de ist eine kurze 160- Zeichen Nachricht zu schreiben, mit einer Begründung, warum man an dem Projekt teilnehmen möchte. Anmeldefrist für die Teilnehmer ist der 5. Mai.

 

 

 

Mehr Infos gibt es hier www.bjdm.eu

 

Manuela Leibig