Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Sunday, July 3, 2022

Raus aus dem Haus!

Die Senioren aus Deschowitz wollen aus den Häusern raus und sich wieder treffen. Der Seniorenklub im DFK Deschowitz wird wieder aktiv. Nach zwei Monaten Pause aufgrund der Corona-Epidemie wird wieder gekocht, gebastelt und geübt. Nicht alle fühlen sich sicher, doch einige konnten es nicht mehr zu Hause aushalten.

 

Im Seniorenklub wird bald wieder gebastelt, gekocht und gelacht.
Foto: Brygida Labisz

„Alles kehrt allmählich zur Normalität zurück, da müssen wir mithalten“, meint Brygida Labisz, die Leiterin des Seniorenklubs in Deschowitz. Vor der Pandemie war der Seniorenklub in Deschowitz einer der aktivsten in der Region. Doch dann mussten die Senioren eine Pause einlegen. Aber untätig zu Hause sitzen – das ging auch nicht. Für die Bedürftigsten hat die Chefin Brygida Labisz Einkäufe erledigt und individuelle Schutzausrüstungen verteilt. Die Senioren haben sich auch selber an die Nähmaschinen gesetzt und Schutzmasken genäht. Doch jetzt kommen sie endlich raus aus dem Haus.
Am 5. Juni haben sich die ersten Senioren getroffen, um nach zwei Monaten ihre Begegungsräume zu putzen, zu desinfizieren und für andere vorzubereiten. So richtig wurde am 15. Juni gestartet, doch die ersten meldeten sich schon eine Woche vorher. „Unsere Senioren wollen endlich mal raus aus dem Haus und etwas unternehmen. Sie haben natürlich auch ihre Ängste, aber wir befolgen alle sanitären Richtlinien, wie Desinfektion oder Distanz. Natürlich ist uns klar, dass nicht alle gleich zu uns kommen und dass es unmöglich, ist alle 20 Senioren bei uns zu haben, aber einige warten schon darauf, den Seniorenklub besuchen zu können“, meint Brygida Labisz, die Leiterin des Seniorenklubs in Deschowitz.
Vor der Corona-Pandemie trafen sich die Senioren hauptsächlich in ihrem Versammlungsort. Das wird sich auch jetzt ändern. Wie die Leiterin Brygida Labisz erzählt, kann man auch draußen in Deschowitz viel mit älteren Menschen unternehmen, sodass sie sich sicher fühlen.

„Wir versuchen, mehr im Freien zu tun. Natürlich werden wir auch basteln und kochen, aber wir planen einige Fahrradtouren in unsere Umgebung, Gymnastik im Park oder Nordic Walking. Alles, was uns auch körperlich fit hält“, meint Brygida Labisz.

 

Dominika Bassek

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