In der Weihnachtszeit machte sich der DFK Zelasno wieder auf den Weg. Seit Jahren unternehmen die DFK-Mitglieder jährlich einige Studienfahrten, die sich immer großer Beliebtheit erfreuen. Diesmal wollten die Deutschen die Traditionen der Herrnhuter ergründen und so ging es ins tschechische Pilnice, nach Oybin und Zittau.

 

Die DFK-Mitglieder aus Zelasno reisen für ihr Leben gern.
Quelle: Monika Wittek

 

 

 

„Ich überlege mir immer eine Route, die für unsere DFK-Mitglieder sowohl informativ wie auch unterhaltend ist“, sagt die Veranstalterin Monika Wittek. Nicht anders war es auch diesmal. Einen großen Eindruck machte auf die Oberschlesier der Kurort Oybin. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Burg auf dem Berg Oybin verknüpft. Heute ist es eine Burgruine, die die Oberschlesier natürlich besichtigt haben. „Wir hatten auch das Glück, bei der Aufstellung des hiesigen Weihnachtsmarktes dabei zu sein. Die ganze Aufmachung, die Dekorationen waren völlig anders als auf unseren Märkten oder auf den großen Weihnachtsmärkten in Deutschland, mit vielen Figuren aus Holz, sehr traditionell, wunderschön“, sagt Monika Wittek. Während in Polen das Wetter eher herbstlich ist, überraschte die Oberschlesier in Oybin jede Menge Schnee. „Das hat auch zu der schönen Adventsstimmung beigetragen“, sagt die Veranstalterin. Die Oberschlesier besuchten während ihrer Studienreise auch die Sternenmanufaktur der Herrnhuter in Pilnice, wo sie hautnah erleben konnten, wie die berühmten Herrnhutersterne entstehen und woher überhaupt die Tradition kommt. Auch in Zittau waren die DFK-Mitglieder aus Zelasno auf dem Weihnachtsmarkt, wo się natürlich auch den traditionellen Glühwein probiert haben. „Wir waren auch dabei, als der fünf Meter lange Christstolle feierlich vom Bürgermeister angeschnitten wurde“, sagt Monika Wittek. Nach dem ereignisreichen Tag kehrte die 32-köpfige Gruppe voller Zufriedenheit nach Hause zurück. In diesem Jahr organisierten die Deutschen in Zelasno vier Studienfahrten. Und auch für das kommende Jahr wird sich Monika Wittek bestimmt wieder ein spannendes Reiseziel überlegen.

 

Anna Durecka