Bereits zum 22. Mal hat die Österreich Bibliothek in Oppeln den Wissenswettbewerb „Österreich Land und Leute“ ausgeschrieben. Zwar ist die erste Etappe des Wettbewerbs erst am 12. März, aber zu dem Wettbewerb muss man sich gut vorbereiten.

 

 


Die Finalisten des letztjährigem Wettbewerbs haben tolle Preise nach Hause mitgenommen.
Zum Wettbewerb kann man sich noch bis zum 8. März anmelden.
Foto: Österreich-Bibliothek

 

 

„Der erste Preis ist traditionell eine Reise nach Wien, die Teilnehmer sind immer begeistert. Und seit letztem Jahr haben wir auch einen neuen Förderer, den Österreichischen Honorarkonsul aus Breslau, also bekommen auch die Zweit- und Drittplatzierten attraktive Preise, letztes Jahr waren es Tablets“, sagt Monika Wójcik-Bednarz. Doch ohne Fleiß, kein Preis, gibt die Leiterin der Österreich-Bibliothek zu: „Das Wissen, was wir verlangen, ist sehr breit. Es geht nicht nur um Geschichte, sondern auch Kultur, Literatur spielen eine große Rolle, aber auch andere Aspekte des Lebens wie Sport oder Wirtschaft. Wir konzentrieren uns auch auf die Jubiläumsjahre, wenn etwas gefeiert wird, dieses Jahr sind es einige, wie 150 Jahre der Wiener Staatsoper, der 100. Geburtstag des Bauhausstils, im Dezember hatten wir 200 Jahre des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“, was wir auch nicht außer Acht lassen werden“, zählt Wójcik-Bednarz auf. Auch wichtige politische Fragen, die Österreich betreffen, werden sicherlich fallen. „Es freut uns, dass viele junge Menschen sehr gut vorbereitet sind und es gibt keine Frage, die sie überrascht“, sagt die Leiterin.

 

 

 

 

Anmelden kann man sich bis zum 8. März, individuell oder als Schulklasse, der Wettbewerb wird in polnischer Sprache stattfinden. Doch die Informationen dazu müssen oft in deutschsprachigen Quellen nachgeschlagen werden, Bücher oder Internetseiten: „Wir wollen niemanden ausschließen, wenn jemand, z.B. Deutsch versteht, aber nicht so gut auf Deutsch schreiben kann, aber mitmachen möchte. Alle sind herzlich willkommen“, ermutigt Monika Wójcik-Bednarz.

 

 

Manuela Leibig