Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Monday, November 29, 2021

Frauen

Viele Federn machen ein Bett

Das Federschleißen fand früher fast in jedem Haus statt. An langen Winterabenden trafen sich die Frauen, um Federn für neue Bettdecken und Kissen zu zupfen. In einigen Dörfern wird diese Tradition fortgeführt, um sie vor dem Vergessen zu bewahren. So ist es in Broschütz, wo sich Jung und Alt beim Federnzupfen treffen.

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Frauenfreundliche Stadt

Wie gestaltet sich eine frauenfreundliche Stadt, was genau kann man sich darunter vorstellen und was bedeutet überhaupt „Gendermainstreaming“ und „Genderbudgeting“? Das sind Fragen, die gestellt werden müssen und genau dies machen das Haus der Deutsch-Polnischen Zusammenarbeit und die Friedrich-Ebert-Stiftung in ihrer neusten Online-Debatte “Frauenfreundliche Stadt – eine Stadt der Gleichstellung und Inklusion“.

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Eine intellektuelle Amazone

Sie war die erste Frau, die am 22. Dezember 1900 an der Universität Breslau im Fachgebiet Chemie promovierte. Wer weiß, wie sich die Karriere von Clara Immerwahr weiterentwickelt hätte und wie es ihr im Leben ergangen wäre, hätte sie nicht den späteren Nobelpreisträger und Erfinder von Zyklon B und Senfgas Fritz Haber geheiratet. Womöglich wäre alles dann nicht so tragisch ausgegangen.

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Schillerndster Charakter Hannovers

 

Ihr Taufname war Dorothea. Doch die Tochter des Beuthener Gymnasiallehrers Franz Nolte ging in die Geschichte als Theanolte Bähnisch ein. Die Mitbegründerin des Deutschen Frauenrings, Herausgeberin der Zeitschrift „Die Stimme der Frau“ war Deutschlands erste Verwaltungsreferendarin und die erste Regierungspräsidentin Hannovers.

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Meisterin der Landschaftsmalerei

 

Im 19. Jahrhundert war den Frauen der Zugang zu Kunstakademien verwehrt. Doch Getrud Staats, die Tochter eines wohlhabenden Breslauer Kaufmanns, hatte das Glück, dass ihr Vater ihr großes Talent fördern konnte. Deswegen konnte die später als bekannteste schlesische Landschaftsmalerin sich schon in jungen Jahren auf ihre große Leidenschaft konzentrieren.

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Vorreiterin der Geburtshilfe

 

Die Geschichte von Justine Siegemund ist so ungewöhnlich, dass sie als Filmdrehbuch dienen könnte. Unsere am 26. Dezember 1636 in Rohnstock (Landkreis Schweidnitz) geborene Protagonistin war „Stadt-Wehemutter“ in Liegnitz. 1690 veröffentlichte sie ein illustriertes Lehrbuch für Hebammen, das heute als einer der ersten medizinwissenschaftlichen Texte aus der Feder einer Frau gilt.

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Herrin über Licht und Schatten

Fotografie war im 19. Jahrhundert eine Männersache. Doch auch einige Frauen schaffen es, sich in dem neuen fortschriftlichen Handwerk einen Namen zu machen. So gilt zum Beispiel die Leipzigerin Bertha Wehnert-Beckmann (geb. 1815) als die erste deutsche Berufsfotografin. Doch zwei Jahre vor ihr wurde in Breslau eine andere Fotografin geboren: Jenny Bossard-Biow.

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Mit dem Kopf in den Sternen

 

Ein Krater auf der Venus heißt zu ihren Ehren Cunitz. Zu einer Zeit, als die Rolle der Frau darin bestand, gut zu heiraten, Kinder zu bekommen und den Haushalt zu führen, hatte Maria Cunitz ganz andere Dinge im Kopf. Oder eigentlich: Sie hatte ihren Kopf in den Sternen. Einen europäischen Ruhm brachte der Vorreiter-Astronomin das 500-seitige Buch „Urania Propitia”, das sie in Eigenregie 1650 in Oels herausgab.

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