Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Wednesday, December 8, 2021

Lager

Denkmal oder Museum (+Video)

 

Im Stadtkulturzentrum in Ruda organisierten der DFK Kreis Kattowitz, die Autonomiebewegung Schlesiens und die Schlesische Regionale Partei eine Debatte mit dem Titel „Zgoda-jaka pamięć?” (dt. „Zgoda – Wie gedenken?“). Zu den eingeladenen Experten gehörten der ehemalige Direktor des Schlesischen Museums in Kattowitz und des Oberschlesischen Museums in Beuthen, Leszek Jodliński, die Autorin des Buches „Komendant“, das von Samuel Morel handelt, Anna Malinowska und Prof. Ewa Michna von der Jagiellonen-Universität. Auf der Seite der Organisationen nahmen Platz der Vorsitzende des Verbandes deutscher Gesellschaften, Bernard Gaida, der Vorsitzende der Autonomiebewegung Oberschlesiens, Jerzy Gorzelik und als Vertreter der Regionalen Schlesischen Partei Henryk Mercik.

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Gedenken an die Tragödie (+Audio)

 

 

Das Jahr 2020 steht im Zeichen des Gedenkens an das Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Deutsche Minderheit in Polen will aber auch an das Nachkriegsschicksal der Deutschen im Osten Europas erinnern.

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„Wer seine Vergangenheit vergisst, verliert seine Identität“

Wir laden herzlich zur Gedenkfeier 2019 für die Toten des Lagers Zgoda ein. Sie beginnt am Samstag, dem 8. Juni, um 10 Uhr mit der traditionellen Gedenkmesse, diesmal wiederum in der St.-Josefs-Kirche zu Königshütte (Chorzów), die von Herrn Pfarrer Dr. Jerzy Dadaczynski in deutscher Sprache gefeiert werden wird. Fortgesetzt wird die Feier mit einer Andacht auf dem Kommunalfriedhof von Friedenshütte (Nowy Bytom) und anschließend mit einem Gedenken am Tor des ehemaligen Lagers Zgoda.

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Über deutsche Zivilisten in Lagern

Im ehemaligen Sudetenland werden im Zuge der Vertreibung zahlreiche Lager zur Internierung der Sudetendeutschen eingerichtet. Herbert Haischmann aus Komotau wird in das Arbeitslager Maltheuern abgeführt und soll an dem Wiederaufbau des zerstörten Hydrierkwerks arbeiten. Sein Schicksal verkörpert das vieler anderer deutscher Zivilisten, die im östlichen Europa und in Russland zwischen 1941 und 1955 in Arbeits- oder Vernichtungslager inhaftiert worden sind. Geschichten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten sind, rückt nun eine Ausstellung wieder ins öffentliche Bewusstsein. Die letzten Zeitzeugen berichten aus ihren Erinnerungen, so wie Herbert Haischmann.Read More …

Über Deutsche Zivilisten in Lagern

Helmut Spies lebt heute in Hagenow und kann auf eine erfolgreiche Karriere als Arzt zurückblicken. Foto: Arche Noah Filmproduktion

 

Helmut Spies war 13 Jahre alt, als die Rote Armee ihn gefangen nahm und in ein Lager in Ostpreußen brachte. Was er in dieser Zeit erlebte, verfolgt ihn noch lange. Sein Schicksal verkörpert das vieler anderer deutscher Zivilisten, die im östlichen Europa und in Russland zwischen 1941 und 1955 in Arbeits- oder Vernichtungslager inhaftiert worden sind. Geschichten, die in den vergangenen Jahrzehnten in Vergessenheit geraten sind, rückt nun eine Ausstellung wieder ins öffentliche Bewusstsein. Die letzten Zeitzeugen berichten aus ihren Erinnerungen, so wie Helmut Spies.Read More …

Geschichte, die lebendig bleibt

Foto: D. Bassek

Schwierige Themen begleiteten die Oppelner bei dem Autorentreffen, das am Samstag, den 28 Oktober, in der der Städtischen Bibliothek in Oppeln stattgefunden hat. Gast des Treffens war der Reporter Marek Łuszczyna, Autor der Publikation “Kleines Verbrechen. Polnische Konzentrationslager”. Die Oppelner SKGD lud zu einer Diskussion rund um das Buch ein.Read More …

Die Sache mit dem Vergessen

Das Tor des Lagers Zgoda

Das Lager Zgoda – Tatort zweier Regime. Errichtet von den Nationalsozialisten, war es zuerst ein Außenlager von Auschwitz. Nach dem Einmarsch der Roten Armee im Januar 1945 wurde daraus ein Konzentrationslager für deutsche Oberschlesier. Seit 2005 findet jedes Jahr im Juni eine Gedenkfeier für die Opfer des Lagers statt, doch immer weniger Teilnehmer kommen. Es droht Vergessen.Read More …

Wohnsiedlung auf deutschem Friedhof

Das Team von Maciej Michałek hat in den letzten Wochen sehr viel Arbeit geleistet. Foto: Fundacja Pamięć.

Schätzungen zufolge liegen sterbliche Überreste von bis zu 50.000 Deutschen unter polnischer Erde. Ein deutsches Soldatengrab wurde zuletzt in Thorn (Toruń) gefunden. Auf dem Gelände soll ein Wohnhaus entstehen. Für einige Bewohner unerhört.Read More …