Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Wednesday, December 8, 2021

Schlesien

Im schlesisch – märischen Grenzgebiet

Die an der Grenze von Schlesien und Mähren liegende Gebirgskette wird oft zugunsten des imposanten Altvatergebirges vernachlässigt. Völlig zu Unrecht, denn wir haben es mit einer interessanten Region zu tun, wo Natur und historische Gedenkstätten nahe beieinander liegen.

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Reiseziel: Neustadt am Fuße der Bischofskoppe

Die Grenze zwischen Schlesien und Mähren war nicht genau festgelegt. 1255 schickt der König von Böhmen seinen obersten Marschall Wok von Rosenberg in diese Region. Er gründet einige Dörfer und an dem Fluss Prudnik baut Wok die Burg Wogendrossel. So wurde die Grenze festgelegt: südlich des Flusses lag Mähren und nördlich Schlesien.

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Das Schloss der schreitenden Greife

Unter den Schlossruinen Ober- und Niederschlesiens sticht das Schloss Grunau auf den ersten Blick gar nicht hervor. Auch hier ist die Natur bereits längst in die Mauern des einst schönen Bauwerks eingedrungen. Dieses befindet sich im Niedergang und wird wahrscheinlich bald einstürzen. Und doch verbirgt das Innere des Grunauer Schlosses einen wahren Schatz: Fresken, die die Wappen fast aller bedeutenden Familien des schlesischen Adels darstellen.

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„Weiße Flecken” füllen

Der durch Nazi-Deutschland ausgelöste Zweite Weltkrieg brachte nahezu in der gesamten Welt furchtbares Leiden und den Tod von Millionen Menschen mit sich. Als er vorüber war, atmete die Menschheit erleichtert und freudig auf. Doch während die Hölle für die einen nun zu Ende war, hatte sie für andere leider erst begonnen. In Oberschlesien, wohin kurz vor dem Kriegsende die Rote Armee gelangt war, hatten die neuen Machthaber gegenüber Deutschen bzw. denjenigen, die zu Deutschen erklärt wurden, Maßnahmen getroffen, die in den Jahren 1945 und 1946 als „Entdeutschung” bezeichnet wurden. Ziel war es, die Deutschen aus diesem Landstrich zu entfernen.

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Die deutscheste Stadt in Polen

 

 

Es ist eine Ironie des Schicksals, dass General de Gaulle, als er 1967 in Polen weilte, ausgerechnet Hindenburg (Zabrze) als „die polnischste der polnischen Städte” bezeichnete. Er erfreute damit natürlich den Genossen Gomułka, er erfreute die Genossen Gierek und Grudzień. Und: Er verpasste der Bundesrepublik Deutschland, die offiziell noch immer die Oder-Neiße-Grenze nicht anerkannt hatte, einen Nasenstüber.

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Große Schwäche und Sehnsucht

 

 

Seuchen und Epidemien haben Schlesien jahrhundertelang heimgesucht. Auch wenn uns die heutige Situation ungewöhnlich erscheint, gehörten für unsere Vorfahren Krankheit und massenhaftes Sterben eigentlich zum Alltag. Stumme Zeugen jener Zeiten etwa sind die Cholera-Friedhöfe, die sich noch hier und da erhalten haben ebenso wie örtliche Legenden über „pestverseuchte” Orte, wo einst Epidemie-Opfer begraben wurden.

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