Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Saturday, November 27, 2021

Vergessenes Erbe

Das Schloss und seine Herren

Blottnitz (Błotnica Strzelecka, 1936–1945 Quellengrund) liegt an der Straße Nr. 94 von Groß Strehlitz (Strzelce Opolskie) nach Tost (Toszek), die weiter nach Beuthen führt. Die kleine Ortschaft besitzt eine außerordentlich interessante Geschichte.

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Bewegte Bilder

Die Geschichte der Kinos in Oppeln ist eine spannende, vor allem, weil sie sich im Kontext dynamischer geopolitischer und gesellschaftlicher Veränderungen abgespielt hat. Besondere Aufmerksamkeit verdient ein Kino, das über viele Jahrzehnte am selben Ort betrieben wurde. In der „Weißen Wand“ an der Malapanestraße (gegenwärtig die ulica Ozimska 4) war es bereits 1909 möglich, bewegte Bilder auf der Leinwand zu betrachten.

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Französische Spuren/ Francuskie tropy

Der ausländisch klingende Name des letzten Besitzers des Schlosses Turawa, Hubertus von Garnier, weckt sofort Assoziationen mit der bekannten Kosmetikmarke. Und wer weiß, vielleicht gab es eine gewisse Verwandtschaft zwischen Alfred Garnier, dem Gründer der Marke „Laboratoire Garnier“ und den schlesischen von Garniers. Beweise für eine solche Verbindung gibt es jedoch nicht.

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Verlassene Kathedrale der schlesischen Industrie/ Opuszczona katedra śląskiego przemysłu

 

Wenn wir uns die riesigen Räume anschauen, legt uns unsere Vorstellungskraft von alleine diverse Szenarien nahe. Davon hat man in den letzten Jahren übrigens bereits etliche geschrieben. Dabei überwog die Idee, dieses gigantische Objekt für kulturelle, kommerzielle, Kongress-, Ausstellungs- oder Hotelzwecke zur Verfügung zu stellen. Es hätte dort ganz schön lebhaft zugehen können.

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Geschichte einer einstigen Grenze/ Historia dawnej granicy

 

 

Im Abschnitt Lublinitz/Tarnowitz der Nationalstraße Nr. 11 herrscht reger Verkehr. Die Straße wird fast ununterbrochen von einer Autoschlange befahren, doch keines der Fahrzeuge hält auf der Höhe von Wüstenhammer an. Abgesehen von den Einheimischen sind sich nur wenige Durchreisende der Tatsache bewusst, dass in den 1920er und 1930er Jahren eine Unterbrechung der Reise hier nicht zu vermeiden war. Denn hier befand sich einer der zahlreichen deutsch-polnischen Grenzübergänge der Region.

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Das Boberhaus

In der ul. Polna 1 in Löwenberg befinden sich bescheidene Überreste eines Gebäudes, das einst ein Aushängeschild dieser niederschlesischen Stadt war: das Boberhaus. Die Anfang des 20. Jahrhunderts erbaute Villa wurde von Hans Poelzig entworfen, der nach Löwenberg kam, um ein Projekt für den Wiederaufbau des örtlichen Rathauses im Gotik-Renaissance-Stil vorzubereiten.

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