Wochenblatt – Gazeta Niemców w Rzeczypospolitej Polskiej

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Überraschende Zusammenarbeit (+Audio)

 

Die deutschen Kulturtage im Oppelner Schlesien laufen auf Hochtouren. Im Landkreis-Kulturzentrum in Groß Strehlitz gab es am Sonntag eine Ausstellung und ein Konzert.

 

Die jungen Deutschen gefiel Oberschlesien sehr, so sehr, dass sie sogar zeitweise ein neues Bandmitglied für ihr Gruppe adoptiert haben.
Foto: SKGD

 

Das Konzert sollten junge Musiker vom Maria Daoud Quartett „Exchange“ aus Rheinland-Pfalz geben. So war zumindest der Plan, den Dr. Przemysław Łebzuch, Direktor des Vertretungsbüros der Woiwodschaft Oppeln in Mainz und die Sozial-Kulturelle Gesellschaft der Deutschen im Oppelner Schlesien ausgearbeitet haben. Einen Tag vor dem Konzert waren die Jugendlichen beim Finale des Wettbewerbs Superstar: „Dort haben sie Arnold Kocurek angesprochen, ob er nicht Lust hätte, mit ihnen morgen ein Lied gemeinsam zu singen. Arnold kam zur Probe und hat die Gruppe im Endeffekt beim ganzen Konzert mit seiner Gitarre begleitet. Es war eine spontane Aktion der Jugendlichen“, freut sich Paulina Magosz von der SKGD.

 

 

In das hauptsächlich englischsprachige Repertoire hat „Exchange“ für dieses Konzert auch das Lied „Hej sokoły” mit aufgenommen. „Es war nicht so schwer, den Text zu lernen, zumal wir Hilfe von unserer Lehrerin aus Polen bekamen. Es hat Spaß gemacht”, gibt Maria Daoud zu. Die Jugendlichen weilten ein paar Tage vor dem Konzert in Schlesien und haben die Zeit genutzt, um Schlesien besser kennenzulernen „Breslau fand ich sehr schön und es ist bewundernswert, wie viele Menschen hier Deutsch sprechen“, sagt Viktoria Manns. Valentin Bücherl hingegen fand das Schloss Moschen sehr schön und „auch die Geschichte dazu, mit der Plünderung nach dem Krieg, und jetzt ist alles wieder aufgebaut. Darüber lernen wir leider nichts in der Schule.“

 

Nach dem Konzert schauten sich die Gäste die Ausstellung „Die Perspektiven – Rheinland-Pfalz und die Oppelner Woiwodschaft in den Augen der Jugendlichen der Partnerregionen“ an. Die Ausstellung haben Jugendliche aus Kreuzburg (Kluczbork) und Rheinland-Pfalz vorbereitet. Sie haben die Partnerregionen erkundet und mit Fotoapparaten die – ihrer Meinung nach – faszinierendsten Merkmale der Partnerregion festgehalten.

 

Manuela Leibig

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